Ein Nachtrag zum März

Der neue Monat ist zwar schon einige Tage alt, jedoch will ich noch ein paar Worte zum März verlieren. 24 Trainingsstunden sind es geworden, mehr als ich erwartet hätte, da ich zum einem nicht wirklich Laufen konnte und zu dem die stressige Zeit bei der Arbeit anstand. Viel Zeit davon habe ich am Wochenende auf den MTB und RR verbracht und die andere Zeit im Wasser. Ende des Monats klappte es nun auch endlich wieder mit dem Laufen, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Sonntag steht nun der Hannover Halbmarathon vor der Tür mit nur knapp 250 Laufkilometern in diesem Jahr. Einziges Ziel ist daher ins Ziel zu kommen, aber das sollte wohl schon irgendwie klappen. Wichtigere ist es mir dieses Wochenende eine gute Zeit mit ein paar Leuten zu verbringen und einen großen Wettkampf kennenzulernen. Danach wird sich dann wieder sortiert im Training und es geht in die konkretere Planung für die mir wichtigen Wettkämpfe im Sommer.

In der Dunkelheit beginnt die Bewegung

Vier Kalenderwochen in 2015 sind dann auch schon wieder um. Gesetztes Ziel waren zwanzig Stunden Sport. Laut Garmin ist dies auch gut gelungen. Im letzten Jahren waren es unter 10 Stunden im Januar….

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Mit den Hannover Halbmarathon vor den Augen im Fokus das Laufen. Drei Einheiten pro Woche in üblichen Einheiten Schema schnell,normal und länger. Dazu einiges an Krafttraining ohne Ausreißer ins übertriebene. Schwimmen kam auch für meine Verhältnisse recht oft vor und erzielt auch schon erste Ergebnisse. Nur das Rad fahren ist etwas auf der Strecke geblieben, bis auf wenige MTB Ausfahrten am Wochenende ist dort aktuell nicht viel.

Laufen klappt sehr gut, Kraft und Schwimmen ist in Ordnung und das Rad fahren wird mit besseren Wetter schon kommen. Für den Februar bin ich mal optimistisch und versuche mal die 25 Stunden zu knacken. Weiterhin mit klaren Fokus das Laufen weiter zu steigern, Kraft und Schwimmen beizubehalten und hoffentlich ein paar mehr Rad Aktionen.

P.S: Aktuell frage ich mich, warum ich im letzen Sommer nur wenige Stunden mehr gemacht habe. Das sollten man dieses Jahr ändern.

Wenn der Kopf den Körper ausbremst

Die Steigung endet und endlich geht es bergab. Die Schritte werden schneller, der Atem bleibt gleich und das Tempo erhöht sich immer weiter. Im Rhythmus wird die bergab Tour in kürzester Zeit hinter sich gebracht. Heute war es so, in der Vergangenheit viel zu oft nicht. Den der Kopf blockte, was der Körper noch lange hätte machen können.

Viele haben ja eher das Problem, der Körper leistet weniger, als der Geist schaffen will. Bei mir jedoch ist das eine verdrehte Welt, der Körper kann einiges mehr, als der Geist es will. Viel zu viel Zeit habe ich in der Komfortzone verbracht, so dass es sich eingeprägt hat. Wirklich schnell Laufen, Rad fahren oder schwimmen klappt nur, wenn der Kopf sich abschaltet. Aktuell ist es daher ein Ziel diese Komfortzone auch öfters mal richtig zu verlassen und zu lernen damit umzugehen. Zwar ist die Chance zu scheitern dann auch mal erhöht, jedoch kenne ich dann meine wirkliche Grenze und nicht die Gedachte. Mir geht es dabei weniger um konkrete Zeiten, sondern einfach die Grenzen besser aus zu testen. Sei es mit einer weiten Radtour oder einem schnellen Laufen.

Eine Lernphase die hoffentlich nicht nur im Sport positiv Änderungen bringen wird, sondern auch im normalen Leben.