Die kleinen und großen Schritte bis 2018

Ein Ziel in einigen Jahren ist eine gute Sache, jedoch nicht immer so wirklich nützlich für die kurzfristige Motivation und dadurch die Schritte die man tun muss, um dieses Ziel zu erreichen. Täglich zur Arbeit geht man ja auch nicht, nur mit dem Ziel der Rente am Ende.

Mein Ziel für 2018 ist und bleibt weiterhin die Langdistanz. Mittlerweile sind nur entsprechende Zwischenziele für die Jahre dazwischen aufgetaucht. 

2015 – Der Anfang mit Sprinten und dem halben Marathon

Dieses Jahr hat zwar nicht so gut  für mich begonnen, aber soll desto besser Enden. Eine Sprintdistanz im August soll eine Zeit nah der 1:15 bringen. Ein Halbmarathon im Herbst mit einer Zeit in Richtung Sub 1:40 steht ebenso auf dem Plan. Dazu will ich noch irgendeine Art von Traillauf machen, also irgendwas mit ein paar Höhenmeter auf der Strecke.

2016 – Griechisches Jahr mit Olympisch im Triathlon und Marathon

Nächstes Jahr soll dann endlich die Königsdistanz im Laufen fallen und der Marathon in unter 04:00 eher 3:45 gelaufen werden. Herbst oder Frühjahr, das wird der Winter zeigen. Dazu soll sich noch die ein oder andere Olympische Distanz um die 2:40 gesellen und wenn es mir zu gut geht, vielleicht auch die erste Mitteldistanz.

2017 – Die Halbe im Triathlon und let’s go Ultra

Noch weiter weg, aber dort soll dann mit Sicherheit die Mitteldistanz fallen in um die 6 Stunden. Ebendso der erste Ultralauf in einer schönen Landschaft (muss nicht viele Höhenmeter haben) gefinisht werden.

2018 – Länger geht’s nicht offiziell 😉

Landistanz. Mehr ist zu diesem Jahr eigentlich nicht zu sagen.

Man darf micht auf diesen Plan festnageln

So lange der Körper mitspielt wird dieses Programm jetzt durchgezogen. Falls ich davon abweiche oder faul werde, dann darf man mir gerne in den Arsch treten. Ich weiß das ich all diese Sachen will und der Fokus auf die 2015 Ziele ist gesetzt.

Triathlon Nummer eins geschafft

Den ersten Triathlon bei strahlenden Sonnenschein wäre ja auch langweilig gewesen. Der erste Wettkampf im Regen scheint bei mir langsam Tradition zu bekommen. Aber alles von Anfang an.

Vor dem Wettkampf

Leicht angespannt rollte ich den Berg hinab zum Checkin. Brachte mein Fahrrad in der Wechselzone und guckte mir bei den anderen ab, wie sie ihre Plätze aufbauen. In der zweit schnellsten Startgruppe sollten die es ja wissen. Danach lief ich dann noch ein wenig umher und sah mir die verschiedenen Übergangspunkte an, damit ich auch passend aufs Rad komme und vom Rad runtergehe. Die Stunde ging dann irgendwie doch schnell rum, als gedacht. So begab ich mich dann mit Schwimmbrille und Badekappe zum Freibad.

Schwimmen oder Eiswasser (00:14:13.813)

In einem Becken durften wir uns Warm schwimmen, als ich das Becken betreten hatte wurde mir klar mit Warm wird das nichts. Es waren wohl um die 17-18 Grad zum Glück war das andere Becken gut drei Grad wärmer. Einige standen natürlich auch deswegen mit einem Neoprenanzug am Start. Beim Schwimmen habe ich mich dann gleich ganz hinten eingeordnet und habe versucht in meinem Takt zu schwimmen. Ab und zu habe ich doch dort die Orientierung verloren und keine Ahnung, wie oft ich dabei überholt wurde. Irgendwann oder besser gesagt nach 14 Minuten kam ich dann auch mal aus dem Wasser und es nieselte schon leicht. Aber das war mir egal, den jetzt kommen meine Disziplinen.

Übergang 1 (00:03:01.910)

Vom Freibad bis zu meinem Fahrrad waren es gut 300 Meter so das sich die Strecke doch ein wenig in die Länge zog. Am Rad ging es dann recht flott, nur hatte es mich dann Zeit gekostet, weil ich nicht entscheiden konnte Regenjacke oder nicht. Am Ende habe ich es doch weg gelassen. Raus gerannt und kurz danach konnte ich mich dann auch aufs Rad schwingen.

Rad oder hat mal jemanden Scheibenwischer (00:36:26.429)

Gleich von Anfang an des Rad fahren hat es geregt. Aber das habe ich irgendwie ausgeblendet und habe gleich so viel Druck gemacht, wie es nur geht. Aus der Stadt heraus gab es dann so richtig freie Bahn bei ganz leicht hügliger Strecke so +-20m pro Hügel. Nach zehn Kilometern konnte ich dann den ersten aus meiner Gruppe überholen und kurz vor dem Ende der Radstrecke auch noch eine zweiten. Zwischendurch schien dabei auch kurz mal die Sonne, gefolgt von einem stärkeren Schauer am Schluss.

Übergang 2 (00:02:23.208)

Der Übergang hat mich schon etwas genervt, da mein Nachbar alles in den Weg gestellt hat, das ich erstmal Platz schaffen musste. Laufschuhe an dummerweise ohne Socken, wie ich später gemerkt habt. Aber möglichst schnell wieder raus.

Laufen oder kleine Reibungen (00:25:14.672)

Vom Rad kam ich erschreckend gut runtergekommen, die Beine liefen gleich zu Beginn recht gut. So lief ich dann meine Takt und wurde dann irgendwann von der schnellsten Startgruppe überholt. Das hat mich dann doch immer noch etwas gezogen, aber an die Leute komme ich noch einfach nicht dran. Am Ende der Jubel im Stadion war nochmals schön und so lief ich dann in 1:21:20 ins Ziel ein.

Gesamt (01:21:20.032)

Zum Ende muss ich einfach sagen war geil, auch wenn das Wetter nicht so genial war. Spaß hat es allemal gemacht, grade da es einfach mal ein Wettkampf war ohne irgendwelche körperlichen Macken. Der nächste Triathlon Wettkampf folgt dann im nächsten Jahr. Bis dahin müssen auf jeden Fall einige Verbesserungen beim Schwimmen und auch beim Laufen geschehen.

10 Minuten schneller auf 10 Kilometern

2012 stand ich im strömenden Regen am Start in Frankfurt und lief dort meinen ersten Laufwettkampf über 10 km mit einer Zeit von 58:40 und seit dem auf der Distanz nie wieder. Bis zum 11. Mai.

Das selbe flaue Gefühl im Magen, wie vor zwei Jahren, ging es zum Start ins Stadion bei leichten Sturmböen. Dort war ich scheinbar nicht der einzige der eine Rechnung mit der 10 km Distanz offene hatte. Nach den üblichen Prozedere ging es dann zum Startpunkt selbst und ein paar Minuten verspätet erklang der Startschuss.

In dem Moment merkte ich dann auch das ich doch vielleicht etwas zu weit hinten stand. Den schon im Stadion habe ich erstmal am Rand einiges an Leuten überholt. Aus dem Stadion heraus führte die Strecke dann schnell auf schmale feste Kieswege. Dort gestattet sich das überholen nicht mehr ganz so leicht, aber auch der Margen muckte etwas rum. Aber das habe ich soweit ignoriert. Möglichst oft habe ich mich einfach an einen alten Hasen dran gehangen, mit den Gedanken der weiß schon, wie man so etwas macht. So lief es sich ganz gut, ab Kilometer sechs lichtet sich das Feld dann auch etwas. Überholen ging so besser und auch der Margen beruhigte sich immer mehr. Ab Kilometer neun dann noch etwas mehr Tempo und kurz vorm Mageninhalt vorzeigen das Ziel erreicht.

Glücklich und zufrieden ging es dann nach Hause. Die offizielle Seite sagte dann eine Zeit von 48:37. Somit eine Verbesserung von 10 Minuten. Ziemlich in Ordnung , grade da ich doch die letzten drei Wochen des Trainingsplans  von Steffny etwas vernachlässigt habe und lieber der Lust und Laune nachgegeben habe.

12 km Einlaufen und 9,195 km kämpfen

So das war nun gleichermaßen der erste und wohl auch letzte Wettkampf für dieses Jahr. Ein Kampf war es dabei mit Sicherheit. Aber beginnen wir am Anfang.

Das Training habe ich mehr oder weniger aus einer recht geringen Laufphase heraus gestartet. Daher lief es nicht immer super, aber doch noch alles im Rahmen mit einer Zielzeit von 1:38:00 rein theoretisch natürlich.

Am Wettkampftag sollte ein leichtes Lüftchen wehen, wenn man drinnen gesessen hat. Draußen konnte man sich auch in den Wind einfach mal hineinlegen. Die Strecke selbst war ein drei Kilometer Rundkurs quer durch das Dorf Schönhagen, wo es immer schön leicht bergauf und bergab ging.

Nach dem Start verflogen die ersten drei Kilometer nur so und auch die sechs und neun Kilometer fühlten sich noch ganz gut. Der Wind setzte einen zwar ordentlich zu, da er leider fast nur von vorne kam, da auf dem „Rückweg“ alles schön zugebaut war. Warum sind wir nicht gegen den Uhrzeiger gelaufen….  Aber alles lief sich noch um die 5:00 Pace ein und das fand ich in Ordnung vom Gefühl her. Anstrengend, aber machbar auf die volle Distanz.

In der vierten Runde gab es dann plötzlich kohlensäurehaltiges Mineralwasser und das wollte mein Magen ja mal so gar nicht. Der Magen verkrampfte und die Motivation verflog dadurch immer mehr. So ab 19 Kilometer hatte sich das zwar wieder etwas beruhigt, aber so richtig Motivation war durch den Einbruch nicht mehr da. So versuchte ich das ganze soweit es geht ins Ziel zu retten.

Klappte dann auch soweit ganz gut mit einer Endzeit 1:52:56. Immerhin zehn Minuten schneller als letztes Jahr und dort ging es mir zwischendurch nicht so schlecht. Nebenbei auch noch mit deutlich weniger Laufkilometern im Jahr und von daher wohl ganz in Ordnung. Aber natürlich weit entfernt von der trainierten Zeit, aber so ist es wohl manchmal.

Aber die nächsten Wettkämpfe werden kommen und da wird dann mit der Uhr erneut abgerechnet.