Etwas Freiheit im Sport zurückgewinnen

Technische Gadgets werden immer billiger und man wird damit regelrecht zugeschüttet. An sich etwas was mich als technisch Mensch sehr lockt, sei es Smartwatches, Smartphones, Activity Tracker,… . Die Anzahl ist schier unendlich geworden und so bin ich z.B. um ein Vivofit nicht drum herum gekommen.

Jedoch denke ich beim Sport öfters darüber nach, ob das wirklich noch Sport ist oder ob ich eigentlich nur die Technik ausprobieren und Daten sammeln will. Der ständige Vergleich mit anderen im Nachhinein über Online Plattformen treibt dabei das ganze eigentlich noch ein wenig auf die Spitze, grade da man ja viele dieser Leute und ihr Umfeld gar nicht kennt. Trotzdem vergleicht man sich doch irgendwie.

Und eigentlich soll es doch um den Spaß gehen.

Um diesen Spaß dabei nicht so wirklich zu verlieren, habe ich mittlerweile stark begonnen meine sportlichen Geräte etwas einzuschränken je nach Lust und Laune. Die 910XT zeigt teilweise z.B. meist nur die vergangene Zeit, je nach Trainingsmotivation. Die Vivofit verharrt im Uhren Modus und der Musikplayer & Kopfhörer bleiben auch bei entsprechenden Strecken zu Hause. Die Natur bietet z.B. im Wald genug schöne Geräusche.

So habe ich mittlerweile doch etwas Freiheit zurückgewonnen und bei der Auswertung habe ich mittlerweile gelernt, mich erst dann zu messen, wenn es sich lohnt und dies ist dann ein Wettkampf.

10 Minuten schneller auf 10 Kilometern

2012 stand ich im strömenden Regen am Start in Frankfurt und lief dort meinen ersten Laufwettkampf über 10 km mit einer Zeit von 58:40 und seit dem auf der Distanz nie wieder. Bis zum 11. Mai.

Das selbe flaue Gefühl im Magen, wie vor zwei Jahren, ging es zum Start ins Stadion bei leichten Sturmböen. Dort war ich scheinbar nicht der einzige der eine Rechnung mit der 10 km Distanz offene hatte. Nach den üblichen Prozedere ging es dann zum Startpunkt selbst und ein paar Minuten verspätet erklang der Startschuss.

In dem Moment merkte ich dann auch das ich doch vielleicht etwas zu weit hinten stand. Den schon im Stadion habe ich erstmal am Rand einiges an Leuten überholt. Aus dem Stadion heraus führte die Strecke dann schnell auf schmale feste Kieswege. Dort gestattet sich das überholen nicht mehr ganz so leicht, aber auch der Margen muckte etwas rum. Aber das habe ich soweit ignoriert. Möglichst oft habe ich mich einfach an einen alten Hasen dran gehangen, mit den Gedanken der weiß schon, wie man so etwas macht. So lief es sich ganz gut, ab Kilometer sechs lichtet sich das Feld dann auch etwas. Überholen ging so besser und auch der Margen beruhigte sich immer mehr. Ab Kilometer neun dann noch etwas mehr Tempo und kurz vorm Mageninhalt vorzeigen das Ziel erreicht.

Glücklich und zufrieden ging es dann nach Hause. Die offizielle Seite sagte dann eine Zeit von 48:37. Somit eine Verbesserung von 10 Minuten. Ziemlich in Ordnung , grade da ich doch die letzten drei Wochen des Trainingsplans  von Steffny etwas vernachlässigt habe und lieber der Lust und Laune nachgegeben habe.

2014 – Schneller Laufen und dreifach Punkten im Triathlon

Nach den Halbmarathon im letzten Jahr ist irgendwie die Motivation etwas verflogen. Zwar habe ich immer  was gemacht, aber wirklich nur das Minimum. Und so zogen sich die Wochen hin. Mit Jahresanfang musste sich das dann doch mal so langsam ändern und so passierte es auch. Bis auf eine Krankheitsphase ging es langsam bergauf und mittlerweile bin ich wieder im Rhythmus drin. Und das war auch bitter nötig für 2014, da ich mir schließlich so einiges vorgenommen.

Beim Laufen soll endlich bei 10 km ein Wert von unter 45 Minuten am Ende auf der Uhr stehen und auch beim Halbmarathon soll die 1:40er Marke geknackt werden. Die 10er PB Zeit wird dann Anfang des Sommers im Angriff genommen, für die HM PB Zeit muss der Herbst herhalten.

Aber mittlerweile will ich ja auch mehr als Laufen. Die ersten Triathlonwettkämpfe sollen endlich passieren. Dafür habe ich mir vorerst den Harz Triathlon rausgesucht und das Highlight wird dann der Maschseetriathlon Anfang September werden. Angepeilte Zielzeit aktuell ist so grob 2:40 – 2:45, ob das zu hoch oder zu tief gegriffen ist wird sich zeigen. Notfalls wird etwas korrigiert, aber ich werde alles dafür tun das es nicht nach oben korrigiert wird.

Triathlon wird interessant werden in jeglicher Art.

2014 – Auf ins Training.

12 km Einlaufen und 9,195 km kämpfen

So das war nun gleichermaßen der erste und wohl auch letzte Wettkampf für dieses Jahr. Ein Kampf war es dabei mit Sicherheit. Aber beginnen wir am Anfang.

Das Training habe ich mehr oder weniger aus einer recht geringen Laufphase heraus gestartet. Daher lief es nicht immer super, aber doch noch alles im Rahmen mit einer Zielzeit von 1:38:00 rein theoretisch natürlich.

Am Wettkampftag sollte ein leichtes Lüftchen wehen, wenn man drinnen gesessen hat. Draußen konnte man sich auch in den Wind einfach mal hineinlegen. Die Strecke selbst war ein drei Kilometer Rundkurs quer durch das Dorf Schönhagen, wo es immer schön leicht bergauf und bergab ging.

Nach dem Start verflogen die ersten drei Kilometer nur so und auch die sechs und neun Kilometer fühlten sich noch ganz gut. Der Wind setzte einen zwar ordentlich zu, da er leider fast nur von vorne kam, da auf dem „Rückweg“ alles schön zugebaut war. Warum sind wir nicht gegen den Uhrzeiger gelaufen….  Aber alles lief sich noch um die 5:00 Pace ein und das fand ich in Ordnung vom Gefühl her. Anstrengend, aber machbar auf die volle Distanz.

In der vierten Runde gab es dann plötzlich kohlensäurehaltiges Mineralwasser und das wollte mein Magen ja mal so gar nicht. Der Magen verkrampfte und die Motivation verflog dadurch immer mehr. So ab 19 Kilometer hatte sich das zwar wieder etwas beruhigt, aber so richtig Motivation war durch den Einbruch nicht mehr da. So versuchte ich das ganze soweit es geht ins Ziel zu retten.

Klappte dann auch soweit ganz gut mit einer Endzeit 1:52:56. Immerhin zehn Minuten schneller als letztes Jahr und dort ging es mir zwischendurch nicht so schlecht. Nebenbei auch noch mit deutlich weniger Laufkilometern im Jahr und von daher wohl ganz in Ordnung. Aber natürlich weit entfernt von der trainierten Zeit, aber so ist es wohl manchmal.

Aber die nächsten Wettkämpfe werden kommen und da wird dann mit der Uhr erneut abgerechnet.

Der Winter 2013 und das Training

Wirklich optimal lief dieses Jahr in sportlicher Hinsicht noch nicht wirklich. Das Knie zickte bzw. zickt immer noch ein wenig rum und nebenbei ist das Wetter bis Heute noch nicht wirklich als schön zu bezeichnen. Daher fiel das Radfahren draußen bis auf wenige Ausnahmen flach und grade jetzt, wo ich es nicht mit etwas mehr Laufen ausgleichen konnte. Nebenbei gab es noch die übliche Erkältung insgesamt zweimal und schon sind wir beim heutigen Tage. (mehr …)