Ein Mainfest an smarte Ziele

Nach dem Triathlon gestern habe ich mir gedacht, warum ist es so ausgegangen, wie es ausgegangen ist. Es lag an meinem Ziel dafür. Den ich wollte einfach durchkommen, aber hatte im Kopf eigentlich ganz andere Pläne. Hätte ich mein Ziel SMART definiert, dann wäre es wohl ganz anders ausgegangen. Den SMART Gedanken will ich daher heute mal kurz erklären
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Der durchwachsene Juli

Gestartet hat der Monat mit Temperaturen jenseits der 30°C Grad und was machen der @ZwenTheMen und Ich? Natürlich ein Tour mit dem Rennrad quer durchs Eichsfeld. Dabei habe erstmals die 100km auf dem Rad geschafft und das bei solchen Bedingungen.

Der restliche Monat gestaltete sich recht normal mit regelmäßigen Training. Dabei so langsam verstärkt auch wieder mit Laufen, wie mir das gefehlt hat, aber leider meckert jetzt irgendwie die Außenseite des Fußes ein wenig. Vielleicht zu schnell gesteigert. Dauernd nur Radeln ist nichts für mich, auch wenn ich zwischen MTB und Renner wechseln kann.

Jetzt heißt zwei Wochen nochmal etwas Vollgas und dann geht es gegen Ende der dritten Woche endlich in das Karwendel.

Nichts zu meckern im Juni

Der Juni lief gut. Mehrmals im Schwimmbad gewesen, was für mich schon etwas besonders es. Ordentlich Kilometer und Höhenmeter auf dem MTB geradelt und beim Laufen wird es auch wieder rund. Zuletzt dann noch für den Göttinger Sprinttriathlon angemeldet, also auch wieder klar ein Ziel vor Augen.

Für den Juli habe ich mir jetzt einfallen lassen eine kleine Climb Challenge zu machen. Einmal den McKinley (6914) an Höhenmeter sammeln, das sollte die passende Basis für die Alpen geben. 

Die kleinen und großen Schritte bis 2018

Ein Ziel in einigen Jahren ist eine gute Sache, jedoch nicht immer so wirklich nützlich für die kurzfristige Motivation und dadurch die Schritte die man tun muss, um dieses Ziel zu erreichen. Täglich zur Arbeit geht man ja auch nicht, nur mit dem Ziel der Rente am Ende.

Mein Ziel für 2018 ist und bleibt weiterhin die Langdistanz. Mittlerweile sind nur entsprechende Zwischenziele für die Jahre dazwischen aufgetaucht. 

2015 – Der Anfang mit Sprinten und dem halben Marathon

Dieses Jahr hat zwar nicht so gut  für mich begonnen, aber soll desto besser Enden. Eine Sprintdistanz im August soll eine Zeit nah der 1:15 bringen. Ein Halbmarathon im Herbst mit einer Zeit in Richtung Sub 1:40 steht ebenso auf dem Plan. Dazu will ich noch irgendeine Art von Traillauf machen, also irgendwas mit ein paar Höhenmeter auf der Strecke.

2016 – Griechisches Jahr mit Olympisch im Triathlon und Marathon

Nächstes Jahr soll dann endlich die Königsdistanz im Laufen fallen und der Marathon in unter 04:00 eher 3:45 gelaufen werden. Herbst oder Frühjahr, das wird der Winter zeigen. Dazu soll sich noch die ein oder andere Olympische Distanz um die 2:40 gesellen und wenn es mir zu gut geht, vielleicht auch die erste Mitteldistanz.

2017 – Die Halbe im Triathlon und let’s go Ultra

Noch weiter weg, aber dort soll dann mit Sicherheit die Mitteldistanz fallen in um die 6 Stunden. Ebendso der erste Ultralauf in einer schönen Landschaft (muss nicht viele Höhenmeter haben) gefinisht werden.

2018 – Länger geht’s nicht offiziell 😉

Landistanz. Mehr ist zu diesem Jahr eigentlich nicht zu sagen.

Man darf micht auf diesen Plan festnageln

So lange der Körper mitspielt wird dieses Programm jetzt durchgezogen. Falls ich davon abweiche oder faul werde, dann darf man mir gerne in den Arsch treten. Ich weiß das ich all diese Sachen will und der Fokus auf die 2015 Ziele ist gesetzt.

April und Mai – Oder ein Problem weg, schon kommt ein neues

Im April ging es endlich wieder Berg auf beim Sport. Endlich wieder ohne Knieprobleme Laufen und so überstand ich dann auch den Halbmarathon. Zwar sehr kaputt, aber glücklich. Rad fahren und Schwimmen sah auch nach einer sehr guten Mischung aus. Nur hatte dann zum Ende des Monats mein Körper andere Ideen. Eine Margen-Darm-Grippe hat mich über zwei Wochen komplett aus dem Training gehauen. So verging also die letzte Woche des Aprils und auch die ersten Wochen des Mai gingen dabei drauf.

Erst vor knapp zwei Wochen traute ich mir das erste Training wieder zu. Der Puls in natürlich abnormalen Höhen und die Leistung schon etwas frustrierend. Daher heißt es jetzt wieder gut aufbauen. Aktuell habe ich Urlaub, daher versuche ich aktuell lieber etwas länger, als heftiger zu machen. Aber das Frühjahr und die ersten Sommermonate habe ich aus Wettkampfsicht erstmal abgeschrieben. Habe ich kurzfristig Bock, dann werde ich mich anmelden, aber vorerst konzentriert sich mein Training auf den Sommerurlaub in den Alpen mit dem MTB. Im Juni kommt jetzt hoffentlich nichts in die Quere.

Aber ich habe zumindest eine gewisse neue Leidenschaft gefunden, dazu aber am Wochenende mehr.

Ein Nachtrag zum März

Der neue Monat ist zwar schon einige Tage alt, jedoch will ich noch ein paar Worte zum März verlieren. 24 Trainingsstunden sind es geworden, mehr als ich erwartet hätte, da ich zum einem nicht wirklich Laufen konnte und zu dem die stressige Zeit bei der Arbeit anstand. Viel Zeit davon habe ich am Wochenende auf den MTB und RR verbracht und die andere Zeit im Wasser. Ende des Monats klappte es nun auch endlich wieder mit dem Laufen, aber dazu ein anderes Mal mehr.

Sonntag steht nun der Hannover Halbmarathon vor der Tür mit nur knapp 250 Laufkilometern in diesem Jahr. Einziges Ziel ist daher ins Ziel zu kommen, aber das sollte wohl schon irgendwie klappen. Wichtigere ist es mir dieses Wochenende eine gute Zeit mit ein paar Leuten zu verbringen und einen großen Wettkampf kennenzulernen. Danach wird sich dann wieder sortiert im Training und es geht in die konkretere Planung für die mir wichtigen Wettkämpfe im Sommer.

Training im Februar im gefühlten Herbst

Windig und kühl, so erinnerte mich der Frühling mehr an den Herbst, als dem Ende des Winters. Integriert war dabei eine leichte Erkältung und zuletzt eine Überbelastung des Knies. Trotz der Niederschläge bin ich doch sehr nah an meine geplanten 25 Stunden ran gekommen mit einer Summe von 24 Stunden. Unter den Bedienungen daher eigentlich super. Dabei hat das Laufen bis auf die letzte Woche gut funktioniert. Schwimmen war für meine Verhältnisse ziemlich gut und das richtige Rad fahren ist auch deutlich öfters wieder mal aufgetaucht.

Eins habe ich dabei auch aus den letzten Monat gelernt. Ich muss wieder deutlich etwas gegen Dysbalancen tun und das Dehnen am Ende jeder Einheit integrieren. Den die Knieprobleme komme mit großer Sicherheit aus dieser Richtung. Für den März steht daher an konkret gegen dieses Problem vorzugehen und das in Kombination mit einem beginnenden Halbmarathonplan. Verrückt. Rad fahren sollte dabei auch unterstützend wirken und das MTB scharrt schon mit den Hufen. Beim Schwimmen wird fortgefahren, was im Februar begonnen wurde. Verteilt auf 28 Trainingsstunden für den März und beginnend heute mit einem Ruhetag.

Ein paar Minuten auf dem Rad statt im Auto

Aktuell schwer zu sagen, ob es ein Neujahresvorsatz war oder etwas anderes. Seit einem guten Monat habe ich mittlerweile die Autoschlüssel, für den Arbeitsweg, gegen das Fahrradschloss getauscht. Fünf Kilometer pro Strecke mit einem Mix aus Stadt und Nebenstraßen, was in lockerer Form in 15 Minuten erledigt ist.

Dabei reizen mich gar nicht so die typischen Vorzüge, wie die Sprit Ersparnis, welche jedoch nette Beigabe ist. Sondern das man einfach direkt aktiver bei der Arbeit ankommt, so beginnt der Tag jetzt gleich produktiver und die typische Müdigkeit ist wie weg geschüttelt. Auf dem Weg nach Hause hingegen dient es perfekt zum Abschalten.

Bei den aktuellen Temperaturen hilft es nebenbei den inneren Schweinehund wieder etwas kleiner werden zu lassen, so fällt der typische Sport, wie Schwimmen oder Laufen viel leichter direkt danach. Die bessere Durchblutung hilft wahrscheinlich sogar ein wenig bei der Regeneration. Und Ganz zu schweigen, das man ohne Parkplatzgebühren noch einen kurzen Abstecher in die Stadt machen kann.

Die Frage, warum ich das nicht schon viel früher durchgezogen habe schwirrt mir am meisten im Kopf umher. Aktuell würde ich sagen die Faulheit, den Nachteile gab es ja nun wirklich nicht. Für die Zukunft gilt jetzt aber Bike to Work und das möglichst jeden Arbeitstag. Wer nah an der Arbeitsstelle wohnt, sollte mal eine Woche Probefahrten machen. 😉