Juli 2017

Juli 2017 – Mit 42 Prozent ins Urlaubsfeeling starten

Der Juli hat bei mir für Sommergefühle gesorgt. Die Temperaturen schnellten in die Höhe und damit die Prozente. Von all den Hochs und kleinen Tiefs im Juli lest ihr heute.

Sparquote normalisiert

Im letzen Monat mit -100% Sparquote gestartet in diese Serie. 42% Sparquote waren es diesen Monat. Der übliche Wert der letzten Monate. Viel davon fließt aktuell weiterhin auf ein Tagesgeldkonto. Puffer wieder auffüllen und dazu ein paar Reserven aufbauen.

Das Urlaubsgeld, in Höhe von ca. 1300 €, ist auf ein extra Konto geflossen. Dabei habe ich es bewusst aus der Sparquote raus genommen. Den die Summe wird im September für den Urlaub genutzt. Mir geht es bei der Sparqoute um langfristige Themen.

Mit dem Urlaubsgeld hätte ich die 100% in die positive Richtung geknackt. Nicht all zu schlecht für den Monat. Dafür sind diesen Monat keine zusätzlichen Einkommen auf mein Konto gelandet. Im nächsten Monat könnte das Thema jedoch wieder etwas größer werden. Ein Auftrag ist im Anrollen.

Shopping Day für den Komfort

Der Juli hat Finanziell erstmal mit Kosten begonnen. Ein regnerischer Tag in Hannover hat ein wenig gekostet. Einiges an Equipment bei Decathlon für den bevorstehenden Urlaub und den Alltag wurden gekauft. Die Preis-Leistung geht dort jedoch in Ordnung. Für 100 € 10 Teile gekauft. Darunter Sandalen aus Leder. Eine Tauchmaske, welche wirklich der Hammer ist und ein Outdoor T-Shirt.

Ein Besuch bei IKEA folgte. Eigentlich wollte ich gar nichts kaufen. Als ich die Matratzen zur Probe gelegen habe verflog der Ansatz langsam. Meine alte Matratze ist um die 10 Jahre alt und ist einfach fertig gewesen. Daher lag am Ende an der Kasse eine neue Matratze für 150 € auf dem Wagen. Bis jetzt schläft es sich wirklich gut darauf und die 365 Tage Rückgaberecht werden wohl nicht in Anspruch genommen.

Portugal 2017 – Planung Check

Portugal im September ist mittlerweile komplett durchgeplant. Die Route geht nach vier Tagen in Porto ins Weinanbaugebiet an den Douro für zwei Tage. Danach nach Lissabon für fünf Tage und dann neun Tage an die Algarve. Die Unterkünfte sind entweder kleine Appartements oder kleine Hotelzimmer. Dabei ist alles leicht gehobener Standard. Warum? Der Unterschied war für mein Empfinden oft zu marginal. Im Weinanbaugbiet war z.b. der Unterschied zwischen Basisausstattung ohne Frühstück und Hotelzimmer mit Pool, guten Essen und Frühstück 7 € für zwei Personen. Kann man dann verstehen oder?

Flüge, Mietwagen, Parkplatz und Unterkünfte liegen nun bei 830 € pro Person. Mit Sprit und Maut werden wohl noch gut 100 € dazu kommen pro Person. Dann fehlt noch Essen und Freizeit. Drei Wochen sind wir unterwegs und zahlen +- 330 € pro Woche ohne Essen. Denke das ist mehr als akzeptabel für so ein Trip.

Auszeit für ein halbes Jahr

Bei all der Reiseplanung ist in mir eine Idee aufgekeimt. Was wäre, wenn man sich in den nächsten Jahren mal ein halbes Jahr frei nimmt und die Welt bereist? Die Welt zu bereisen gehört zu meinen Big Five for Life. Etwas was ich unbedingt in meinem Leben machen will. Natürlich nicht die ganze Welt, aber doch einige Orte. Darunter Gegenden wie Peru, Kanada und Nordamerika, Hawaii, Bora Bora und Neuseeland.

Im ersten Moment war die Idee eher verrückt. Aber umso mehr ich mich informiert habe, desto logischer wurde der Entschluss. Aktuell habe ich keine Kinder und eine Freundin, welche das mitmachen würde. Ein halbes Jahr ist eine gut zu überbrückende Zeit und zudem würde man durch die Flexibilität viel Geld und Zeit sparen können. Den ein Flug nach Neuseeland ist von Bora Bora deutlich fixer als von hier. Grob überschlagen würde so ein Trip um die 15.000 € – 20.000 € für uns zu zwei Kosten. Mit viel Luxus und drum herum bestimmt auch locker 30.000€. Aber um ehrlich zu sein ist das keine Summe mehr, welche mich erschrecken lässt. Eine Summe, welche man in fünf Jahren gut ansparen kann. Der Gegenwert für mich persönlich wäre immens und zudem ist es eine starke Motivation für die nächsten Jahre.

Die Idee ist zwar jetzt nicht festgenagelt. Jedoch ein Thema worauf ich zukünftig arbeiten will. Die Beziehungsinvestoren haben fast zum gleichen Zeitpunkt ähnliche Pläne veröffentlicht.

Welche Sprachen sprichst du ?

In all der Urlaubs- und Reiseplanung ist mir eins aufgefallen. Viele Länder sprechen Sprachen, welche ich nicht mal im Ansatz verstehe. Das möchte ich ändern. Aktuell beherrsche ich Deutsch und Englisch ganz gut. Mit Englisch kommt man zwar sehr weiter. Jedoch reizt mich sehr ein wenig im Alltag mit allen Leuten unterhalten zu können. Aus dem Grund will ich mit den nächsten Jahren Portugiesisch, Spanisch, Italienisch und Französisch lernen.

Nicht auf einem Niveau um ein Schriftsteller in der Sprache zu werden. Aber zumindest um mich im Alltag in so einem Land zu Recht finden zu können. Vom Supermarkt über das Restaurant über Ärzte und Werkstätten. Was man halt so braucht.

Die erste Sprache ist passend zum Urlaub natürlich Portugiesisch. Dafür habe ich ein Abo bei Babbel abgeschlossen. 33 € für ein ganzes Jahr. Knapp 2,75€ im Monat. Das klingt mehr als fair. Dort werde ich nun alle Lektionen mal durcharbeiten und dann sollte ich soweit ganz fit sein. Der Urlaub wird dann der Test, ob es klappt. Ich bin gespannt auf die Zeit.

Ich denke die genannten Sprachen sollten in den nächsten fünf Jahren dann ihren Weg in meinen Kopf finden. Ob mit Babbel oder anderswo wird sich dann ergeben.

Urlaubsfeeling und 42% im Juli

Der Juli war klar vom Urlaub geprägt und es gab einen positiven Geldregen. Der August wird dafür ein Vollgas Monat. Bis zum Urlaub sollen so einige Projekte fertig werden. Damit ich mich danach auf ein paar größere Themen konzentrieren kann. Mein Bild vom zukünftigen Leben wird auf jeden Fall von Tag zu Tag klarer. Das Motiviert mich grade sehr. Vielen Themen will ich demnächst im Blog mal aufarbeiten.

Das soll es nun für den Juli gewesen sein. Aber mich würde noch die Antwort auf eine Frage von euch konzentrieren: Welche Sprachen sprecht ihr? Schreibt es doch mal in die Kommentare. Interessant wäre dabei, ob ihr die Sprache freiwillig gelernt habt oder ihr in der Schule einfach keine andere Wahl hattet.

Tchau!
mafis

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

8 Gedanken zu „Juli 2017 – Mit 42 Prozent ins Urlaubsfeeling starten

  1. Ich kann auch nur Englisch und Deutsch. Latein und Franzözisch konnte ich mal ein wenig, jetzt so gut wie nichts mehr. Japanisch habe ich mal gelernt, aber ohne regelmäßige Übung bleibt in allen Sprachen nur „Hallo“ und „Wie gehts?“ übrig. Aktuell reizt mich ungarisch, weil ich da genug Kollegen zum sprechen hätte. Steht aktuell trotzdem relativ weit hinten auf meiner ToDo-Liste, da ich aktuell keine Reiseziele habe, die mich da motivieren.

    Deine Urlaubspläne klingen gut und preislich überschaubar. Freue mich jetzt schon auf die Bilder!

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Hey Jenny,
      ach mit Hallo, Wie Gehts? und Danke kommt man doch schon sehr weit. Wie gehts können selbst die meisten Deutschen nicht verstehen 😉 Das mit ungarisch klingt doch gut. Verstehe aber das es mit fehlender Motivation nicht so weit oben steht. Aber andersrum würdest du dich in ein paar Jahren ärgern? Wäre doch eine gute Change.

      Danke. Ich werde bei den Bildern mein bestes Versuchen. Aber soll wirklich mal mehr Urlaub dieses Jahr werden und keine Fotoreise. Versuche mal das Beste zu kombinieren.

      Gruß,
      mafis

  2. Babbel hat für mich sehr gut funktioniert. Ich habe damit ein bisschen Polnisch gelernt vor einem Urlaub und war erstaunt, dass die Leute mich verstehe und dass ich auch die Leute verstehe, obwohl ich zuhause mit keinem lebenden Menschen geübt hatte. Ich lerne überhaupt gerne vor länger geplanten Urlauben ein wenig von der Landessprache und habe mir z. B. Thai, Arabisch und Farsi (persisch) reingezogen. Wie Jenny schon schrieb… ohne Übung bleibt leider fast nichts haften vom einmal Gelernten, und somit kann ich heute von mir lediglich behaupten, Deutsch, Englisch und die Basics in Französch zu beherrschen.

    1. Sehr schön wenn Babbel funktioniert. Ist schon eine andere Art zu lernen als in der Schule. Aber macht auch mehr Spaß.

      Finde gut das du die Sprachen vorher ein wenig lernst. Finde das irgendwie schon sehr wichtig. Grade in Notfällen ist es doch von Vorteil, wenn man zumindest ein wenig sich unterhalten kann. Außerdem ist es für mich auch eine Art von Respekt den anderen gegenüber.

      Drei Sprachen zu beherrschen, welche bestimmt 75% der Welt abdecken ist doch schon sehr praktisch.

  3. Hi mafis,
    Zu deiner Frage könnte ich einen ganzen Roman schreiben aber ich versuche, mein Kommentar kurz zu halten. Ich kann Englisch, Deutsch und Ungarisch fleißend, lerne gerade Rumänisch und habe (mangels Übung) mein fleißendes Französisch und Dänisch austrocknen lassen. Es gibt eine ganze Blogger-Community, die sich mit dem Thema Spracherwerb befasst – schau mal rein. Hier die absolut besten meiner Meinung nach:
    http://fluentin3months.com/
    actualfluency.com
    howtogetfluent.com

    Die Hauptsachen, die ich von dieser Communitz gelernt habe:
    – Ohne Motivation geht nichts
    – Keine Angst vor Fehlern
    – In kleinen aber regelmäßigen Schritten lernen
    – Es gibt tausende Methoden, die funktinieren können aber du musst eins finden, dass zu dir passt und dir Spass macht

    Mit Babbel hatte ich auch gute Erfahrungen mit Spansich vor unserer Südamerika-Reise. Ich finde es gut, dass du schon ein Plan hast, wie du das machen willst und mit dem Urlaub in Portugal kannst ud auch gut testen, ob das funktioniert. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg mit den Sprachen und natürlich auch in Portugal!

    1. Hey,
      na auf den Kommentar habe ich schon gewartet 😉 Du bist schon echt ein Sprachtalent. Aber bei so viel Übung dahinter kommt das dann.

      Die Gruppen schauen ja interessant aus. Muss ich mir mal genauer ansehen. Die Grundideen klappen bei mir auf jeden Fall ganz gut. Ich war im Sprachen lernen in der Schule immer sehr schlecht. Ist halt nicht meine Art dieses Passive lernen. Lieber interaktiv.

      Ja. Portugal wird dann spannend. Versuche mal so oft es geht die Sprache zu nutzten. Auch wenn es bis dahin wohl nur für ein paar Grundlagen reicht. Aber die Azoren rufen auch. Bis dahin habe ich das Programm dann durch.

      Gruß,
      mafis

  4. Hallo Mafis,

    ich freue mich schon auf das Fazit zu Babbel nach deinem Portugalurlaub.

    Was die Auszeit angeht: Spar drauf los, mal schauen wieviel es dann tatsächlich wird. Wenn es in 5 Jahren nur für 4 Monate Auszeit reicht, weil weniger gespart wurde oder die Reisekosten doch höher als ursprunglich geplant werden, ist das doch auch okay.

    Viel Spaß und gutes Gelingen
    Mitro

    1. Hey Mitro,
      ich bin auch sehr gespannt auf mein Fazit. Auf jeden Fall werde ich bis dahin dran bleiben. Die 15 Minuten am Tag klappen ganz gut.

      Ja. Die Auszeit wird wirklich so ein Thema. Je nachdem wohin man geht können es drei oder zwei Jahre sein bis das Geld ausgehen würde. Aber du hast Recht. Hauptsache es ist eine geile Zeit.

      Gruß,
      mafis

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