Eine ungeplante Reparatur oder 3800 € weniger auf dem Konto

3800 €. Ziemlich genau die Summe, welche an einem Vormittag von meinem Konto abgezogen wurde. Warum? Das lest ihr heute.

Die Vorgeschichte

Ich komme vom Dorf und bin es gewohnt ein Auto zu nutzten. So steht mein treuer Begleiter in der Tiefgarage. Ein sieben Jahre alter Golf V Variant, welcher mit mir so einige Sachen durchgemacht hat. Von daher will ich den Wagen nicht mehr missen.

Leider wurde der Golf in den letzten zwei Monaten etwas kränklich. Der Turbo hatte immer mal Aussetzer und die Internetlösungen halfen nicht wirklich. Eine Inspektion stand eh an und so ging der Golf in die Werkstatt. Bei einem defekten Turbo sollten es im schlimmsten Fall 1500 € sein. In meinem Kopf noch halbwegs vertretbar.

Geschockt wurde ich dann am Mittag des Tages. Mein Service Berater rief mich an und sagte Sie haben noch etwas gefunden. Die Steuerkette hat sich gelängt und müsste getauscht werden. Ansonsten würde es irgendwann zum Motorschaden führen und somit zu einem Totalschaden. Toll. Dazu sind noch die Bremsen runter und der Turbo muss komplett getauscht werden. Die ganze Aktion sollte dann 3800 € Kosten. In diesem Moment musste ich erstmal schlucken. Das Auto hat ein Wert von so 7500 €, wenn alles problemlos ist.

Die Hälfte des Wertes nochmals ins Auto stecken? So schnell konnte ich das nicht Entscheiden. Daher das Auto vorerst zurück geholt und nachgedacht.

Eins, zwei oder drei?

Am nächsten Tag habe ich mich gesammelt und habe nachgedacht. Welche Möglichkeiten gibt es?

Das Auto reparieren lassen, so schnell wie möglich los werden oder einfach auf Risiko gehen? Was am Ende ein Motorschaden bedeuten würde und das Auto ist hinüber.

Das ich gerne Risiko vermeide, wenn es möglich ist. Fiel die letzte Variante schnell flach. Abwarten bis es knallt? Nicht mein Ding.

Gegen einen anderen Wagen tauschen? Klang im ersten Moment sehr verlockend. Aber wirklich viel für meinen Wagen bekomme ich nicht, wenn der Fehler bekannt ist und er darauf getestet wird. Also müsste ich mit Sicherheit nochmal drauflegen. Außerdem wo sollte ich möglichst schnell ein Auto her bekommen, welches zu meinen Ansprüchen passt? Ohne das vorher mein Motor hops geht. Am Ende würde ich wieder ein ähnliches Auto kaufen und hätte vielleicht nach kurzem wieder die Probleme. Dazu noch der zeitliche Aufwand. Dafür würden einige Stunden im Lande verstreichen.

Also musste ich wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und das Auto in die Reparatur bringen. Dort weiß ich woran ich bin und hoffe die Probleme dann sehr lange los zu sein.

Jedoch wollte ich zumindest noch ein paar Gegenangebote hören. Also an dem Tag noch zur einer freien Werkstatt gemacht, welche mir ein Angebot machen sollten. Bei so einem große Aufwand leider erst am Montag. Am Montag wollte ich eh mit meinem Service Berater telefonieren.

Macht das Sinn?

An dem Wochenende war ich dann noch mit ein paar Freunden in einem Tierpark unterwegs. Einer davon hat einige Zeit bei VW als Mechaniker gearbeitet. Mit ihm habe ich mich dann noch über die Probleme unterhalten. Bei VW sind die Probleme mehr als bekannt. Nur redet VW natürlich gerne von Einzelfällen. Die Diesel sind wahrscheinlich auch nur Einzelfälle. Kulanz? Schwierig. Ich habe mittlerweile einen Antrag gestellt. Aber die Chancen stehen wohl nicht so gut. Warum? Lest ihr weiter unten.

Am Ende des Tages war mein Entschluss jedoch fest. Das Auto geht in die Werkstatt. Jedoch bleiben die Bremsen erstmal unangetastet. Die lassen sich deutlich günstiger selbst reparieren und dort kann ich gut 300 € sparen. Beim Rest wäre sparen eher schwierig geworden. Die freie Werkstatt würde die selbe Summe zum Beispiel verlangen.

Bye bye

Montags habe ich dann mit meinem Service Berater telefoniert und alles abgeklärt. Am Mittwoch stand mein Auto dann dort auf dem Hof und musste bis zum nächsten Dienstag dort verweilen. Die Endrechnung sollte dann 3200 € hoch sein. Am Ende waren es 3167,66 € für die nötigen Reparaturen und die Inspektion.

Verrückt. Für den Preis hatte ich damals mein komplettes erstes Auto gekauft. Das Auto hat deutlich mehr Kilometern gemacht ohne Probleme. Irgendwie traurig.

Jedoch kann ich jetzt gedanklich damit abschließen und habe einiges daraus gelernt.

Was habe ich gelernt?

1. Autos sind teuer und kriegen einen eigenen Notgroschen

Die meisten wissen ja das ein Auto teuer ist. Keine Frage. Aber grade solche Reparaturen rechnet man oft nicht ein. Ich zumindest nicht. Die üblichen Wartungen waren im Plan gewesen. Solche Schäden fallen bei mir dann eher unter „Unvorhergesehen.“ Fürs Auto würde ich daher schon fast noch ein zusätzlichen Notgroschen haben, welche je nach Auto ziemlich groß werden kann. Beim nächsten Mal bin ich auf das Thema vorbereitet.

2. Aufpassen beim Kauf

Das Problem mit der Steuerkette war bekannt. Schon bevor ich mein Auto gebraucht gekauft habe. Dazu mache der Wagen schon beim Kauf Geräusche, welche nicht ganz normal klangen. Vielleicht waren die Probleme schon dort da? Der Verkäufer versicherte mir das Geräusch wäre normal. Natürlich habe ich nichts schriftliches aus der Zeit. Leider.

Vorher etwas informieren über Google mit dem Zusatz „Probleme“. Hätte mir wohl einige Probleme erspart im Nachhinein. Für solche Themen ist das Internet schon sehr gut.

Nochmal zum Thema Kulanz. Der Verkäufer damals versicherte mir die Inspektionen sauber nach VW Angaben gemacht zu haben. Jedoch scheint dieser jetzt das schwarze Schaf zu sein, welches mir bei der Kulanz Probleme macht. Dort lief wohl nicht alles ganz nach VW Angaben. Leider wird es nach drei Jahren ohne große Beweise wohl schwierig mit einem Anwalt. Leider.

3. Nicht so viele Gedanken damit verschwenden

Ich muss sagen das Thema hat mich einige Zeit auf Trab gehalten. Gedanklich hat mich das Thema blockiert. Andere Lebensbereiche habe etwas darunter gelitten, weil ich so an einem Thema fest hing. So etwas darf nicht sein. Ich verschwendete damit mein höchstes Gut. Meine Lebenszeit. Die kann ich mit Geld schließlich nicht kaufen. Hingegen kann ich die Reparaturkosten innerhalb von kürzester Zeit wieder verdienen.

Hätte Ich die Zeit vom Grübeln genutzt um Geld zu verdienen wären wohl ein viertel des Geldes schon wieder verdient gewesen. Klingt deutlich besser im Nachhinein.

Fazit

Am Ende muss ich sagen. Rückschläge gibt es wohl immer. Dabei hatte ich mir finanziell das Jahr so schön ausgemalt. Aber nicht immer läuft alles so, wie man es sich vorher denkt. Das hat mich zwar geärgert, aber im Nachhinein kann ich nur draus lernen. Lernen mit solchen Situationen umzugehen. Die Summe kriege ich schon bis zum Ende des Jahres wieder erarbeitet.

Viel schlimmer ist für mich die Zeit, welche ich mit Grübeln verbracht habe. Geholfen hat das Grübeln nichts und am Ende habe ich sogar noch andere Aufgaben vernachlässigt. Das sollte man nie tun. Gibt viel wichtigere Dinge als Geld, welche man im Nachhinein irgendwann nicht retten kann.

Ich werde beim nächsten Auto mir deutlich mehr Gedanken machen bzw. ob es überhaupt nochmal ein Auto wird. Mittlerweile entwickeln sich so viele Konzepte, welche ein eigenes Auto vielleicht überflüssig werden lassen. Mein Interesse daran ist geweckt nach dieser Aktion. Mal schauen was die Zukunft Verkehrstechnisch bringt.

Jetzt aber nochmal zu euch. Was hattet ihr schon für finanzielle Rückschläge und was habt ihr daraus gelernt?

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

23 Gedanken zu „Eine ungeplante Reparatur oder 3800 € weniger auf dem Konto

  1. Hast Du es Dir überleg es so zu verkaufen und dann ein anderes zu nehmen?
    Genau solche Sachen halten mich (ersmal) davon ab ein Auto zu kaufen. Ich sehe zu viele Kostenfaktoren, riesiken und einfach Zeit was verloren geht: vom Kaufprozess, bishin zu reparaturen, tanken etc…
    Da stellt man sich die Frage: was ist wirklich günstiger: eigenes Auto oder Taxifahren+Öffentliche Verkehrsmittel. Spannend ist es auch zu überlegen welche Variantg einen wirklich mehr Freiheit gibt…

    1. Ja hatte ich. Aber wurde sehr schnell ernüchternd, wenn ich den Markt schaue. Hätte vielleicht geklappt. Aber nun ja.

      Finde Autos sind wirklich ein schwer kalkulierbares Thema. Zumindest sobald Sie aus der Garantie sind. Davor kann man noch gut damit rechnen. Leasing ist rechenbar. Aber lohnt sich ja meist nur als Firmenwagen.

      Aber will genau den Fall jetzt mal durchrechnen. Was das Auto so gekostet hat in der Zeit. Habe ja alle Rechnungen und alles. Breche das mal auf den Kilometer runter und schaue mal wo ich lande.

      Gruß,
      mafis

      1. So eine Kalkulation würde mich, und vermultich viele Interessieren. Vergiss aber nicht deine Zeit extra auch zu rechnen und dann mit den Stundensatz zu spielen 🙂

  2. Mich hatte es zuletzt auch erwischt mit der Kette bei meinem Leon… Kulanz, obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist und nicht behoben wurde? Keine… Mich hat der Spaß nen Tausender gekostet.

    1. Ach noch so ein Einzelfall. Tausender ist schon übel genug für ein Teil, welches nicht verschleißen sollte. Schon sehr traurig. Aber man lernt wohl draus. Der nächste Wagen wird wahrscheinlich kein VW unbedingt ?

  3. Ich hab letztes Jahr die Dusche in meiner Mietwohnung geschrottet (2000€) mein Auto hatte spontan einige Ausfälle und Erneuerungspotential (2000€ inkl TÜV) und ich musste in mich selbst investieren (Zahnarzt, nur 1500€). Das alles von innerhalb zwei Monaten. Gerade wenn man sonst jeder nachkommastelle in der monatlichen sparquote hinterherjagd ist das echt bitter. Auf der anderen Seite kann man es ja dann auch einfacher bezahlen, so wie du es angedeutet hast.

    Ach ja: am Ende des Jahres waren die ausgeben tatsächlich vergessen.

    1. Das ist ja ein ordentlicher Batzen. Oh man. Hoffe das ist bei mir keine Serie jetzt.

      Stimmt. Also ohne die Rücklagen hätte ich glaube jetzt ein Problem gehabt. Manche müssen für die Summe ja schon ein kleinen Kredit aufnehmen. Geld in der Hintergrund beruhigt schon sehr. Auch wenn es sehr ärgerlich ist.

      Sehr schön das es am Ende des Jahres vergessen war.

  4. Hatte selber einen herben finanziellen Rückschlag, der mich in meinem Jahresziel zurückwirft. Insofern passt der Artikel grade ziemlich gut.

    1. Uncool. Aber schön zum passenden Zeitpunkt.

      Ich denke man lernt draus und versucht viel am Ende wieder grade zu biegen. Finde das spornt grade wieder etwas an. Habe eine Summe aktuell im Kopf, welche ich bis Ende des Jahres haben will und dafür wird jetzt gekämpft. Mehr noch als vorher.

      Nimm den Rückschlag und nach Vorne mit dem gelernten.

  5. Oje, da beneide ich dich echt nicht drum. In meiner Familie gibt es viel Drama wegen Autos. Letztens hat der Motor von dem Auto meines kleinen Bruders gebrannt, weil er ein billiges Ersatzteil eingebaut hat. Gebrauchte zuverlässige Autos habe ich bisher selten erlebt, weswegen ich lieber kein Auto als ein altes habe. Uncool wegen deiner Sparquote, aber ist wohl höhere Gewalt.

    1. Was ich noch vergessen habe: Meine Rückschläge sind bisher überschaubar: Zahnarztrechnung (200€) und 60€ für Schwarzfahren letztes Jahr (ich hab tatsächlich vergessen, ein Ticket zu holen, weil ich die Strecke so oft fahre) und mal eine 60€-Handyrechnung, weil ich angeblich eine teure 2€/min-Nummer gewählt habe. Mich ärgerts eher, dass wir in letzter Zeit so viel Essen holen statt selbst zu kochen, weil ich vor lauter Arbeiten nicht zum Einkaufen und Kochen komme.

      1. Naja. Ein gebrauchtes + Reperaturen ist oft noch günstiger als ein Neuwagen. Mein Auto hatte ein Neupreis von über 30K. Insgesamt sind mit Reperaturen, welche nicht Verschleiß sind. so 17000€ grob rein gegangen. Also war immer noch günstiger. Panne hatte ich auch nie. Nur nervig zwischendurch.

        Glaube es ist gut, wenn man keine großen Verpflichtungen hat. Zumindest keine, welche man nicht gut Schultern kann.

        Beim Essen kann ich nur empfehlen. Selbst kochen ist leckerer 😉

        1. Seit es für 10.000€ Dacias gibt, sehe ich die Autowelt anders. Ich sehe durch meinen Job sehr schöne, tolle Technikwunder. Trotzdem graust es mir davor, mal ein Auto zu haben. Ich werde ggf. sogar eins leasen, weil ich kein altes Auto haben möchte. Zu viel Ärger mit Gebrauchten gehabt.

          1. Ok. Mit Dacias sieht das anders aus. Solange man nicht so hohe Ansprüche hat und in der Garantiezeit ist sind die Dinger ok. Außerhalb der Garantie dann leider sehr teuer.

            Leasing finde ich mittlerweile auch interessant. Aus anderen Gründen. Aber will man das Auto für eine bestimmte Zeit haben? Dann kann sich das auch rechnen. Muss man halt ausrechnen, wie bei jedem anderen Finanzthema

  6. Hi Mafis,
    völlig normal. Es gibt im Leben immer mal wieder Jahre/Monate, die voll rein hauen. Letztes Jahr sind bei mir gleich mehrere Haushaltsgeräte (nach rund 15 Jahren – der Servicetechniker wollte das Alter nicht glauben) kaputt gegangen und vor rund 10 Jahren kamen zwei Jobwechsel mit Umzügen, ewige Wochenendpendelei, eine Hochzeit und ein Autokauf (Neukauf meines „Tschechenporsche“) auf mich und meine Frau zu. Da gehen schon mal ein paar Tausender den Bach runter. Wer aber trotzdem regelmäßig was zur Seite legt, holt das auch wieder auf. In meinen zeitlichen Vermögensverlauf sind das mittlerweile nur noch kleine Dellen.
    Mir graust es übrigens auch schon vor dem Tag, an dem mein „Tscheche“ den Geist aufgibt. Ein fahrbarer Untersatz ist bei uns unvermeidbar. Die Kosten werde ich tragen können – mich nervt eher genau das was Du mit „Probleme suchen“ beschrieben hast. Am Ende können die Probleme doch ganz anders sein. Am einfachsten ist es tatsächlich, wenn man die Blechkiste nicht braucht – bin über 30 Jahre gut ohne klargekommen. Der ÖPNV lässt grüßen.
    Liebe Grüße
    Dummerchen

    1. Hi Dummerchen,
      stimmt wohl. Habe mich mittlerweile dran gewöhnt. Das Leben ist einfach Bipolar.

      Das mit den Dellen klingt gut. Die kriegt man ja leicht wieder ausgedellt. Mittlerweile sehe ich auch schon wieder mehr Geld hinzufließen als ich vorher gedacht habe. Daher wird es wohl und in dreißig Jahren ist es eh Schnee von gestern.

      Unabhängigkeit ist auf jeden Fall ein Punkt. Braucht man es nicht hat man schon einige Freiheiten. Zumindest habe ich jetzt gemerkt. Brauchen tue ich das Auto im Sommer zur Arbeit nicht wirklich. Die Woche hatte ich gut mit Fahrrad und Laufen überlebt. Das ziehe ich jetzt weiter durch. Einkaufen wird auch wenige gefahren. Das Auto wird jetzt mehr stehen.

      Mal sehen, wie sehr ich mir das Auto so abgewöhnen kann.

      Gruß,
      mafis

      1. Wir haben einen VW-Bus. Der zählt sicher auch nicht zu den günstigen Fahrzeugen. Allerdings kann man damit spontan das Urlaubsziel wählen, weiler als Campingbus 4 Schlafplätze hat. Von den Freiheiten, je nach Wetter das Reiseziel zu bestimmen, ist das schon nett. Und mit zwei Kindern wird der Urlaub dann ziemlich günstig. Wie man das gegeneinander rechnet, habe ich noch nie versucht. Ich reparieren eine Menge selbst, sonst ist so ein altes Auto zu teuer. Aber 3000 Eur im Jahr verschwinden sicherlich im Auto. Dafür kostet ein einwöchiger Urlaub zu viert dann unter 1000 Eur. Mit dem Flugzeug geht das nicht.

        Als Alternative zum Auto, wenn man städtisch wohnt, finde ich die Car-Sharing Angebote wirklich gut. Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und ein Mietauto oder Car-Sharing für ein Wochenenderlebnis ist schnell günstiger, als den Wagen selbst zu besitzen.

  7. Böse Sache! Aber das hilft mir ganz gut bei der Überlegung, ob ich mir ein Auto kaufen soll oder nicht. Aktuell brauche ich es nicht wirklich, ich fahre mit der Bahn zur Arbeit und bei dem Verkehr im Ruhrgebiet ist man mit dem Auto nicht unbedingt schneller. Das Auto wäre nur gut, wenn ich zum Sport will oder um mal etwas flexibler zu sein.

    Meine herbsten Rückschläge habe ich wohl in meinem Depot : zwei Unternehmensanleihen mit Totalausfall und drei Aktientitel, die mit 75% und mehr im Minus stehen 🙁 Das sind locker über 10.000 €.

    1. Willst du das Auto nur spontan nutzen und ab und zu? Dann schau doch mal nach Car Sharing. Klingt für dich ziemlich perfekt. Ein eigenes Auto würde ich mir da sparen. Kommst ja sonst sehr gut klar. Das ist viel Wert.

      Das mit dem Rückschlag im Depot klingt unschön. Aber ist hoffentlich nur ein Buchwert bis jetzt. Buy & Hold

  8. Hallo zusammen,
    ungeplante Ausgaben wie mit dem Auto passieren einfach.
    Bei mir ist der Notgroschen so groß, dass ich mir ohne größere Probleme einen ähnlichen gebrauchten kaufen kann. Wenn man nen vernünftigen Golf nimmt, ist man so bei 7000 – 8000, das sollte reichen.
    Habe mein Auto seit ca. 5 Jahren und ich würde es nicht mehr missen wollen. Klar es würde auch sonst irgendwie gehen, aber es erleichtert sehr vieles.

    Kostentechnisch hatte ich bisher extrem Glück. Nur kleinere Reparaturen, nichts kostspieliges und vieles konnte ich selbst reparieren. Auch fängt bei dem Auto langsam die Motorlagerung an defekt zu werden, das lohnt sich aber im Vergleich zum Restwert einfach nicht mehr. Restwert ist bei etwa 1900€
    Habe vor 2 Jahren angefangen zu einer freien Werkstatt zu gehen und das lohnt sich im Vergleich zum OEM halt schon sehr. Ca. 50% der Kosten bei Standardsachen + die sind deutlich flexibler wenn was ist. Man bringt das Auto vorbei und sagt denen was los ist, entweder die schauen gleich danach oder am nächsten Tag.

    1. Hey,
      das ist natürlich ein ordentlicher Notgroschen. Aber auf der anderen Seite macht es Sinn. Gegen den Totalverlust sozusagen abgesichert.

      Die wenigen Reperaturen bei den Wagen klingen natürlich gut und wenn er jetzt den Geist aufgibt wäre wohl ärgerlich. Aber bei den Restwert wohl verkraftbar.

      Freie Werkstatt ist auf jeden Fall gut. Habe ich ja auch meistens gemacht. Leider in dem Fall nicht die günstigste Lösung gewesen. Sie wären sogar teurer gewesen. Bei anderen Kram kann man natürlich nur sagen. Los zur freien Werkstatt.

  9. Das ist ärgerlich, das Grübeln abstellen ist aber einfacher geschrieben als getan ;).
    Und leider ein Punkt, der auch mich vor einem Jobwechsel in eine etwas kleinere Stadt sehr beschäftigt. Da werde ich ein Auto brauchen und der jetzige Luxus, finanziell wie auch emotional, eines neuwertigen Dienstwagens ist weg. Wie ex-studentin sagt, so ein halbes Jahr alter Dacia wäre dann wohl am Ehesten was.

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