Nebenberuflich selbstständig - aber womit?

Nebenberuflich selbstständig – aber womit?

Nebenberuflich selbstständig. Das Thema habe ich in letzter Zeit ziemlich schleifen lassen. Obwohl ich dafür beim Arbeitgeber extra ein Formular ausgefüllt habe. Der Arbeitgeber weiß somit Bescheid, aber wirklich genutzt habe ich diesen Punkt in letzter Zeit nicht. Aber das lässt sich ja ändern.

Geschäftsmodelle fliegen auf einen zu

Wirklich auf den Gedanken bin ich dabei gekommen, als ich mir ein Quadrocopter gekauft habe. Eine Phantom 3 Advanced. I love it. Den als ich so die ersten Bilder und Videos gemacht habe kamen Rückmeldungen, welche mich überrascht haben.

Alleine am ersten Tag bekam ich aus dem Freundeskreis mehrere anfragen, ob ich mal etwas Fotografieren könnte damit. Das Interesse an so Aufnahmen ist größer als ich gedacht habe und das Angebot wohl nicht all zu hoch.

Überraschend war z.B. die Anfrage von einem Freund, welcher Landwirt ist und gerne Fotos vom Feld hätte wegen Wildschäden. Daran hätte ich ja nicht mal ansatzweise gedacht. Eine Marktlücke?

Pro und Kontra

Einziges Problem ist Vater Staat, welcher das Thema Geschäftlich etwas komplizierter macht. Privat muss man sich zwar an ein paar Regeln halten beim Fliegen. Jedoch basieren viele einfach auf gesunden Menschenverstand. Beginnt man das Fliegen geschäftlich benötigt man plötzlich Aufstiegsgenehmigungen mit Anmeldungen von Flügen und vieles mehr. Das soll mal einer verstehen. Vielleicht trotzdem noch lohnenswert. Aber das müsste man mal durchgerechnet werden. Solche Flüge werden somit vorerst ein Freundschaftsdienst sein.

Aber trotzdem hat der Gedanke in seiner „Freizeit“ noch ein paar Euro zu verdienen wieder Gestalt angenommen. Vor allem, wenn es Dinge sind, welche mir Spaß machen. Natürlich ist so ein Flug dann ein Auftrag. Aber ich habe mir das Ding ja gekauft, weil mir das Fliegen mit Fotografieren und Filmen Spaß macht. Von daher wäre es weniger Arbeit und mehr geplanter Spaß.

Klingt jetzt nicht so schlecht und vor allem muss man nicht alles machen und zu jeder Zeit. Man kann sich abstimmen und zu einem passenden Zeitpunkt beginnen.

Natürlich leidet die Freizeit darunter. Aber seinem Hobby nachzugehen und dabei noch ein wenig Geld zu verdienen klingt nach keiner schlechten Nutzung von Freizeit. Oder? Der Gedanke weniger Zeit zum gammeln zu haben beflügelt mich grade sehr, wenn sich so drüber nachdenke.

Der einzige wirkliche Nachteile ist bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit nur einer. Man kann einfach nicht jeden Auftrag und jedes Projekt machen. Die Zeit und der Raum ist halt begrenzt. Muss man am nächsten Tag bei seinem normalen Job sein kann man nicht mal zwei Tage einer anderen Gegend verbringen pro Woche. Aber dies ist ein anderes Problem.

Vier Ideen

Trotzdem habe ich mir dann mal ein paar Gedanken gemacht, welche nebenberuflichen Tätigkeiten den so möglich wären. Diese sollten möglichst zeitungebunden sein, flexibel und vor allem mir Spaß machen. Grade der letzte klammert einiges aus z.B. ein Online Shop zu eröffnen. Irgendwie reizt mich der Gedanke null.

1. Software und Apps entwickeln

Alltagsjob etwas in die Freizeit zu verlagern. Softwareentwickler und ITler werden ja gerne gesucht. Grade mit den guten Kenntnissen in der mobilen Entwicklung von Apps kann man schnell Freunde finden. Das blöde bei solchen Projekten ist meist der Umfang. Viele wollen ein lieber einstellen, anstatt jemanden nur zeitweise für die Firma arbeiten zu lassen. Nebenberuflich müsste mich das Projekt schon sehr reizen um meine Arbeit um noch ein paar Stunden zu erweitern. Falls sich dort noch ein passendes Projekt findet würde ich es wohl fokussieren. Aber mal sehen.

Nebenberuflich selbstständig - Coding

2. Filmen und Fotografieren

Filmen und Fotografieren. Nicht nur aus der Luft sondern auch vom Boden. Der wirklich schwierigste Teil ist hier Kunden zu finden bzw. seine Marktlücke zu finden. Ich will ungern den professionellen Fotografen Konkurrenz machen. Dies haben eine ganz andere Ausrüstung und Kenntnisse. Ich würde nur ungern z.B. eine Hochzeit fotografieren und jemanden enttäuschen. Solche Momenten kommen nie wieder. Aber Dinge, wie z.B. Imagefilme oder ähnliches wären natürlich eine Idee Wert. Jemanden von dem Mehrwert zu überzeugen wird die Kunst. Aber versuchen werde ich es mal.

Nebenberuflich selbstständig - Kamera

3. Touren anbieten

Gedanken im Urlaub. Der Gedanke entspringt dabei nicht nur meiner Feder. Den all wir so Abends auf der Bank vor Häuschen saßen. Kam der Gedanke auf „Warum machen wir das nicht als Job?“. Damit war gemeint Touren anzubieten für andere um die Gegend, welche uns so gut bekannt ist, kennen zu lernen. Mein Bekannter könnte gut die Tourführer Rolle übernehmen und ich könnte mich um das Thema Multimedia kümmern. Ein Erlebnis schaffen. Wir haben das ganze Thema dann irgendwie als Wunschtraum schnell abgehakt etwas. Aber vielleicht sollte man sich das Thema nochmal ansehen.

Nebenberuflich Selbstständig - Tourführer

4.Online Buisness

Nicht mal sicher, ob ich damit Geld verdienen kann. Aber irgendwie für mich die faszinierendste Idee. Ein Online Business zu schaffen. Genau genommen soll es um die Softwareentwicklung gehen. Mit Videos, Beiträgen und allen drum und dran. Warum? Weil es mich schon immer begeistert hat neue Technologien und Techniken zu probieren und anderen zu zeigen.

Dazu wird das Thema Programmierung immer mehr gehypt. Jeder würde gerne so ein bisschen Programmieren können. Also die Nachfrage wäre wohl da und mein Alleinstellungsmerkmal habe ich auch grob im Kopf. Einziger Nachteil ist natürlich das Thema Einnahmen. Die wären im Gegensatz zu den anderen Ideen anfangs wohl gar nicht bis gering vorhanden. Jedoch könnte sie irgendwann die anderen übertreffen.

Nebenberuflich Selbstständig - Online

Nebenberuflich selbstständig – Was nur tun?

An Ideen fehlt es mir nicht. Normalerweise heißt es ja immer: „Konzentriere dich auf eine Sache und mache sie richtig gut“. Am liebsten würde ich mir ja dafür Nummer Vier passen. Rein vom Bauchgefühl.

Jedoch würde ich die anderen Themen ungern vollkommen ignorieren. An einem Online Business könnte ich ständig etwas tun. Bei den anderen könnte ich auf das „perfekte“ Projekt warten, wo ich mich wohl fühle und richtig Bock drauf habe. Beides würde ja einen positiven Effekt auf das Online Business haben. Entweder durch Erfahrungen in Projekten oder bei der Fotografie und Filmerei.

Aktuell könnte ich einfach schwer sagen, woran ich den meisten Spaß haben könnte. Nummer Eins würde wohl das meiste Einkommen bringen. Zwei wäre sehr spannend. Drei würde fast alle Hobbys kombinieren und Vier hat halt Potential für die Zukunft. Aber ein sehr ungewisses Potential.

Was meint ihr lieber aus Nummer sicher gehen und seine stärken nutzten? Was ganz neues ausprobieren? Oder alles einfach mal ausprobieren?

P.S.: Der Finanzwesir hatte grade dazu einen passenden Artikel geschrieben: Für eine Überrendite im Leben

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

10 Gedanken zu „Nebenberuflich selbstständig – aber womit?

  1. Ganz einfach: Probier alles aus 🙂
    Ich glaube, das Wichtigste am Anfang ist dranbleiben. Und wenn es um eine selbstständige Tätigkeit neben dem Beruf (und vielleicht auch noch neben Familie = Kinder oder pflegebedürftige Angehörige) geht, muss diese „Tätigkeit“ vor allem Spaß machen. Sonst wird man nicht lange dabei bleiben.
    Und auch die Einnahmen hängen aus meiner Sicht stark am Faktor Spaß/Interesse.

    Ich hoffe wir werden bald lesen, wofür du dich (zuerst) entscheiden hast 😉

    1. Das klingt nach einem Plan 😉 Familie und pflegebedürftige Angehörige gibt es aktuell nur wenig. Also aktuell habe sehr viel Zeit übrig. Die Zeit sollte ich wohl nutzten.

      Und ich denke ähnlich. Macht etwas Spaß tut man automatisch alles um besser zu werden und desto besser man ist desto mehr Mehrwert bietet man und somit Geld.

      Das zuerst wird wohl wirklich die Frage. Aber sollte mir nicht all zu lange damit zeit lassen. Vielleicht einmal kurz Pro und Kontra und dann los.

  2. Hallo mafis,

    ja, das Thema Nebenverdienst durch eine selbstständige Tätigkeit ist ein spannendes Thema. Bisher hat es mir noch nicht zu einer eigenen Webseite gereicht. Ich erstelle allerdings regelmäßig Artikel für Webseiten oder gestalte die Texte zu Firmenauftritten. Beim eigenen Blog bin ich bisher noch nicht über die Gedankengänge hinausgekommen. Artikel geschrieben hätte ich schon, die aber auf meinem Rechner ein frustrierendes Dasein führen. Presseartikel etc. schreib ich auch gelegentlich, wenn ein interessantes Angebot kommt. Früher hab ich auch ein wenig auf Textbroker geschrieben, wobei hier aber die Bezahlung und teilweise die Bewertungen mehr als frustrierend sind.
    Ansonsten habe ich begonnen an einem eBook zu schreiben. Leider geht es hier sehr langsam voran. Die Kids fressen momentan einfach zu viel Zeit und gehen meines Erachtens auf jeden Fall vor. Pro Woche schaffe ich, wenn ich mich ran halte vllt. 5 bis 7 Seiten, was für meinen eigenen Anspruch extrem wenig ist.
    Fotografieren und kleinere Unternehmensberatungen sind auch ein Steckenpferd von mir. Allerdings bleiben diese Projekte momentan auch aufgrund der stark begrenzten Zeit etwas liegen.
    Aber ich arbeite daran mir Zeit für die Projekte frei zuschaufeln.
    Wenn dann die Zeit gewonnen ist, kann ich mich auch auf neue Themen und Projekte stürzen. Einiges geht mir schon durch den Kopf, wovon ein nicht unerheblicher Teil ganz neues Land für mich ist.

    VG alelab

    1. Hey alelab,
      du bist da ja sehr Vielfältig unterwegs. Auf jeden Fall hat man so immer was zu tun. Obwohl wenn Texte dir so liegen wäre ein Blog bestimmt sehr interessant.

      Ich denke ja auch, wenn eins läuft könnte man ein nächstes beginnen. Aber dann muss eins schon gut Laufen und den Schritt zu wagen. Projekte gibt es ja unzählig. Genau so wie Ideen. Die Kunst liegt ja wirklich im umsetzen.

      Gruß,
      mafis

  3. Hallo mafis,
    llasse Ideen, schade dass die Drohnen Idee wieder so ausgebremst wird. Ich versuche auch mit meinen Stärken und meinem Hobby Geld zu verdienen. Ich bin in der Sicht doppelt geprägt, da das Thema FInanzen im allgemeinen einfach mein Steckenpferd ist.
    Wer nicht weiß wo er anfangen soll muss sich selbst (und anderen) einfach mal die Frage stellen was er kann, worin er gut ist. Bei welchen Themen ist seine Meinung / Rat gefragt. Am Anfang kommen einfach keine Ideen doch dann geht es irgendwann los.
    Ich habe mittlerweile Tage, da stehe ich unter der Dusche und schreibe an die benebelte Duschwand meine Ideen weil sie plötzlich kommen und ich sie gar nicht alle merken kann. Dahin zu kommen hat aber gedauert. Das Ideen entwickeln muss man lernen.
    Genau so kann es Sinn machen mit Freunden zu sprechen. Die Grundidee einfach mal in die Runde werfen und schon entwickelt sie nach kurzer Zeit ein Eigenleben. Es müssen natürlich die passenden Freunde sein. Wenn man zum Thema Autotuning Ideen in der Waldorfschule vorstellen will, kommen wahrscheinlich nicht so viele Ideen raus wie auf einem Tuningtreffen 😉

    VG
    Jan

    1. Moin Ja,
      das mit den Ideen kenne ich irgendwo her 😀 irgendwann fängt man wirklich an in jeder Sache eine Idee zu sehen. Selbst wenn man grade bei Frisör ein Termin macht und denkt. Warum muss ich dort eigentlich anrufen? Mein Notizbuch ist mein ständiger Begleiter, obwohl die meisten Ideen wohl nie umgesetzt werden. Vieles ist einfach nicht meine Stärke.

      Glaube dies ist auch so ein Knackpunkt. Vor einiger Zeit habe ich mir oft die Frage gestellt: „Was macht mir Spaß?“. Dabei wäre wohl Reisen auf Platz 1. Aber damit Geld verdienen? Glaube meine Stärke liegt eindeutig nicht in dieser Richtung. Zumindest nicht in den Gedanken, welchen ich dort hatte. Nach meiner Stärke müsste ich wohl Programmieren. Das tue ich seit über 10 Jahren und bin denke ich schon ziemlich gut darin. Der letzte Arbeitgeber wollte nicht nur sehr ungern gehen lassen.

      Den Aspekt mit den Freunden. Lustig das du so etwas schreibst. Habe grade noch einen Artikel geschrieben gehabt und wollte erst den veröffentlichen. Der geht sehr in die Richtung. Sich mit den richtigen Leuten umgeben ist eindeutig ein sehr guter Ansatz. Vielleicht sollte ich dort mal Fragen, wie den der Alltag so ist. Vielleicht träume ich mir auch was zusammen.

      Gruß,
      mafis

  4. Hi Mafis! Super dass Du mit den Gedanken spielst was anzufangen. Das ist schon mal ein wichtiger erster Schritt!
    Paar Gedanken von mir:
    – nicht viel rumeiern. Einfach was anfangen. Wenn#s nicht passt, wird sich schnell rausstellen und dann weisste Bescheid. Wenn’s passt, Attacke! Gas geben!
    – würde nicht mit etwas anfangen wo du viel Investition brauchst. Lieber etwas wo „nur“ deine Freizeit draufgeht. Wird eh Spaß machen.
    – nicht beim ersten Schlag ins Gesicht aufhören. Weitermachen biss Du dir sicher bist dass es eine schlechte idee ist. Aber…es muss sich einfach rechnen.
    – was auch immer Du machst, es soll skalierbar sein. Es reicht aber wenn es bis zu einen Level skalierbar ist dass Du davon gut leben kannst.
    – passiv, passiv, passiv! Zumindest teilweise passiv. Denke an etwas (zbsp online business) was nachher, nachdem Du es aufgebaut hast, mehr oder weniger auf Autopilot geschaltet werden kann. Fotografie gehört aus meine sicht nicht hierhin. Ein netter hobby, aber ansonsten musst Du, denke ich eine krasse Nieche finden…
    – lerne zu verkaufen. Es gibt einige Bücher, Audiobücher da draßen über Vertrieb. Lese mal ein paar. Du MUSST, zu mindest ein kleines bisschen ein Verkäufer sein in den meisten Geschäftsmodellen.
    – wenn was schief läuft, wenn deine Idee eine Sackgasse ist, wenn du ein wenig Geld verlierst besuche nicht gleich ein Psychiater. Nicht gleich zusammenbrechen. Das gehört dazu! Das MUSS so sein. Denn nur so lernst Du. Fehler sind die besten Lehrer. Überlege immer gut was Du aus Fehler gelernt hast und was Du künftig anders machen muss!

    Was auch immer du machst, du wirst extrem viel lernen, extrem schnell.

    Also! Machen!

    Drücke Dir die Daumen!

    1. Hey,
      auf dein Kommentar habe ich ja gewartet 😉

      – nicht viel rumeiern. Einfach was anfangen. Wenn#s nicht passt, wird sich schnell rausstellen und dann weisste Bescheid. Wenn’s passt, Attacke! Gas geben!

      Das einfach anfangen ist wohl noch eins meiner Probleme. Ich denke noch zu viel nach. Akademiker Krankheit würde ich ja fast sagen. Von daher muss ich jetzt wirklich mal eine Entscheidung machen und loslegen. Wenn es irgendwann zur Qual wird ist es wohl eindeutig das falsche Gewesen.

      – würde nicht mit etwas anfangen wo du viel Investition brauchst. Lieber etwas wo „nur“ deine Freizeit draufgeht. Wird eh Spaß machen.

      Investition das stimmt. Aber alle meine Punkte sind ja relativ Investitionsarm. Ok mit den Touren bräuchte man vielleicht etwas Kapital. Aber alle anderen sind eher günstig, weil Hardware schon vorhanden. Online Business oder Programmieren wären wohl die sinnvollsten.

      – nicht beim ersten Schlag ins Gesicht aufhören. Weitermachen biss Du dir sicher bist dass es eine schlechte idee ist. Aber…es muss sich einfach rechnen.

      Das mit den ersten Schlag ins Gesicht habe ich zum Glück schon beim Sport gelernt. Aufstehen kann ich ziemlich gut. Die Frage ist wann man es wirklich sein lässt. Aktuell habe ich ja immer so ein halbes Jahr im Kopf. Ist das zu wenig?

      – was auch immer Du machst, es soll skalierbar sein. Es reicht aber wenn es bis zu einen Level skalierbar ist dass Du davon gut leben kannst.

      Skalierbarkeit habe ich wirklich noch nicht so ins Auge gefasst. Programmierung wäre das in gewissen Maße eindeutig. Muss nur irgendwann die Arbeit mehr weitergeben. Online Business ja sowieso. Fotografie ist wirklich schwer zu skalieren. Außer man macht wirklich Filme und Fotos für die Maße. Aber die Chance sehe ich aktuell eher gering.

      – passiv, passiv, passiv! Zumindest teilweise passiv. Denke an etwas (zbsp online business) was nachher, nachdem Du es aufgebaut hast, mehr oder weniger auf Autopilot geschaltet werden kann. Fotografie gehört aus meine sicht nicht hierhin. Ein netter hobby, aber ansonsten musst Du, denke ich eine krasse Nieche finden…

      Ja Passivität ist wirklich schwierig. Dort sticht wirklich nur ein Online Business heraus. Programmierung kann man so halb Passiv machen irgendwann. Fotografie ist wirklich ein Punkt, welcher schwer Passiv machen zu ist. Grade da wirklich nur Geld verdient, wenn man Aufträge macht. Alles andere ist nur eine nette Beigabe z.b. Bilder verkaufen. Aber da kommt erstmal nicht viel rum. Touren wäre nur passiv, wenn man einmal ein Art Tourenführer macht und den dann verkauft. Keine vollkommen blöde Idee, wenn ich so dran denke.

      – lerne zu verkaufen. Es gibt einige Bücher, Audiobücher da draßen über Vertrieb. Lese mal ein paar. Du MUSST, zu mindest ein kleines bisschen ein Verkäufer sein in den meisten Geschäftsmodellen.

      Der Punkt verkaufen ist wohl eindeutig mein Problem noch. Das sollte ich mir wirklich mal ansehen und lernen. Gibt’s da Empfehlungen? Was bringen die besten Produkte, wenn niemand es haben will. Also der Verkäufer für den Herr würde ich wohl nie werden. Aber logisches Argumentieren sollte zumindest klappen. Den Mehrwert aufzeigen.

      – wenn was schief läuft, wenn deine Idee eine Sackgasse ist, wenn du ein wenig Geld verlierst besuche nicht gleich ein Psychiater. Nicht gleich zusammenbrechen. Das gehört dazu! Das MUSS so sein. Denn nur so lernst Du. Fehler sind die besten Lehrer. Überlege immer gut was Du aus Fehler gelernt hast und was Du künftig anders machen muss!

      Glaube Geld ist bei mir eindeutig nicht die Angst. Also wäre Schade drum. Aber ich habe für viel blödere Dinge in den letzten Jahren Lehrgeld bezahlt. Ich denke dort kann ich recht Ruhig bleiben. Im Reflektieren war ich bis jetzt auch ganz gut. Viel durchs Tagebuch schreiben gelernt.

      Lernen klingt aber sehr gut. Kann man nur gewinnen bei.

      Gruß,
      mafis

  5. Meine nebenberufliche Selbstständigkeit hat zwei Säulen:

    Ich arbeite als Honorarberater für kleine Indie Studios die ihre Spiele (in meinem Fall speziell Adventures) auf den deutschen Markt bringen wollen
    Ich imkere. Gleicht aus, macht Spaß und man kann auch Kindern noch was tolles beibringen.

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