Systeme

Systeme sind überall und du kannst sie nutzen

Alles ist ein System. Der Computer. Das Auto. Das Leben selbst ist ein System. Durch einen Input, Verarbeitung und eine Ausgabe ist ein System definiert. Der Computer hat seine Maus & Tastatur, verarbeitet die Daten und gibt Informationen auf dem Bildschirme aus. Das Auto hat sein Lenkrad und die Pedale, verarbeitet diese und erzeugt dadurch Vortrieb. Und das Leben besteht aus Unmengen an Inputs, welche wir verarbeiten und zu etwas machen. Ok, alles ist ein System. Aber was bringt uns diese Einsicht? Eine Menge.

Offene und geschlossene Systeme

Grundsätzlich muss man erstmal unterscheiden zwischen geschlossenen und offenen Systemen. Geschlossene Systeme sind rar gesät. Das Buch im Regal wäre ein geschlossenes System. Den dort gibt es keinen direkten Input und somit kein Output.

Offene Systeme hingegen sind überall zu finden. Selbst aus einem geschlossenen System kann man offene Systeme erstellen. Nehmen wir Beispielsweise ein Textmarker und das Buch. Markieren stellen im Buch. Ein Input entsteht und auch ein Output, der markierte Text. Der wiederum zur Zusammenfassung genutzt werden kann.

Evolution ist das bekannteste offene Systeme. Durch die Umwelt entsteht ein Input an die Lebewesen. Diese Verarbeiten diesen Input und erzeugen Nachwuchs. Nachwuchs der besser angepasst an seine Umwelt als seine Eltern. 

Nun ist klar. Offene Systeme sind allgegenwärtig. Aber was macht man damit?

Systeme lassen sich lernen und kopieren

Nehmen wir an du willst ein Marathon Laufen. Was machst du? Du suchst dir einen Trainingsplan. Was ist ein Trainingsplan? Ein System. Ein System, welches dir hilft einen bestimmten Output zu erreichen. Den Marathon. Mit dem richtigen Input, deinen Fitnessstand, wird dein perfekten Trainingsplan daraus.

Systeme sind daher nichts für nur eine Person. Sondern die Macht liegt in der Weitergabe. Will jemand einen bestimmten Output erreichen, dann kann er mit einem entsprechenden System dies zur Wirklichkeit werden lassen. 

Aber Systeme haben einen weiteren Vorteil. Adaption und Optimieren.

Systeme lassen sich optimieren und adaptieren

Jedes System besteht aus einer bestimmten Anzahl von Einzelschritten, welche zwischen Input und Output liegen. Die Schritte darin können von Person zu Person unterschiedlich sein bei gleichen Ergebnis. 

Nehmen wir das aufräumen. Das kann man beispielsweise nach Raum arbeiten oder von oben nach unten. Das Ergebnis ist gleich und der Input ist eben so gleich. Beide Prozesse können jedoch deutlich unterschiedlich laufen von ihrem Aufwand. Beispielsweise habe ich gelernt von oben nach unten zu arbeiten. In meiner kleinen Wohnung der effektivste Weg. Dazu habe ich gelernt vorher alles wegzuräumen. Nach und nach habe ich meinen Prozess so optimiert. Das kann jeder.

Spannend ist, wenn man ein System auf einem vollkommen anderen Bereich adaptiert. Das Aufräumen könnte man beispielsweise auf die normale Arbeit adaptieren. Der Input ist wieder die Arbeitskraft. Der Output ist ein geordnetes Arbeitsumfeld. Der Prozess kann sehr ähnlich sein. Erstmal alles unnötige entfernen und  dann entweder von Projekt zu Projekt hangeln. Oder den Blick von ganz oben und beginnen und irgendwann am Boden ankommen. Gar nicht so verschieden oder?

In Systemen denken macht nicht nur produktiver dabei. Sondern fördert durch die Adaption oft die Kreativität.  Das Thema Parallelen hatten wir dabei ja schon mal.

Systeme und Tools

Basierend auf der Erlernbarkeit von Systemen ergibt sich ein riesiger Vorteil. Man kann das System oder zumindest Prozessteile auslagern. Vielleicht auch ein System in mehrere Subsysteme aufteilen. Jedes dieser Subsysteme bekommt einen Input und man erwartet einen Output. 

Beispielsweise bei der Vermietung von Häusern. Kann man all die kleinen Tätigkeiten in Subysteme gliedern. Diese werden dann durch Hausmeister oder Gärtner erledigt. Man selbst ist frei. Beim Aufräumen kann man das Saugen leicht durch einen automatischen Sauger ersetzten. Der Prozess wird automatisiert. 

Nur ein kleiner Einblick

Das war nur ein kleiner Einblick ins Thema System denken. Ich selbst bin schon immer von Systemen fasziniert. Auf das Thema selbst bin ich erst über die Jungs von Asian Effiency gekommen. Dort machte jemand im Kopf das Licht an. Das war meine Welt. Seitdem teile ich fast alles in Systeme ein. 

Das wichtigste dabei ist aber nicht an einem System festhalten. Systeme müssen, wie die organische Systeme, sich weiterentwickeln. Immer passend zu seiner Umwelt.

Habt ihr mal über das Thema „Systemdenken“ nachgedacht? Welche Systeme gibt es in eurem Leben? Welches ist euer liebstes? 

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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