Geldgeschenke

Geldgeschenke – Was mache ich damit?

100 €, 200€ oder 1000 €. Immer wieder gibt es mal Geldgeschenke. Weihnachten lag z.B. auch wieder all zu oft ein Brief mit im Durchschnitt 45 € unter dem Weihnachtsbaum. Im November kam das Weihnachtsgeld und gegen Ende des Frühlings kommt das Urlaubsgeld. Ach und die Steuerrückzahlung vom Finanzamt sollte man auch nicht vergessen. Immer wieder gibt es so wieder zusätzliches Einkommen, womit man rein gar nicht gerechnet hat. Aber was macht man nun mit diesem Geld? Eisern sparen oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Einfach mal was gönnen

Für die meistens richtigen Sparer wohl die unattraktivste Lösung. Einfach das Geld mal auf den Kopf hauen. Natürlich hängt das stark von der Summe ab, aber dennoch finde ich auch diese Lösung für bestimmte Zeiten ganz gut. Insbesondere, wenn man sich beim Sparen sehr geißelt oder schon länger nicht mehr selbst belohnt hat. Grade dann sollte man sich mit einem Geldgeschenk mal belohnen. Obwohl man in diesem Moment vielleicht auch mal sein Sparquote etwas hinterfragen sollte. 

Alles Sparen und investieren

Grade größere Summen an Geldgeschenken bieten sich ja an um z.B. mal einen Aktienkauf zu tätigen. Aber auch etwas mehr Reserven auf das Tagesgeld zu packen ist immer eine Möglichkeit. Daneben gibt es noch unzählige Möglichkeiten in die man sein Geld investieren kann. Je nach Summe bringt dies natürlich einen ordentlichen Schub in Richtung der finanziellen Sicherheit und Freiheit.

Geldgeschenke verteilen mit System

Meine selbst präferierte Wahl ist ja ein gerechtes Verteilen. Ein Teil geht so ins Sparen, in die Freizeit, für langfristige Sparziele und auch für soziale Projekte. Dafür nehme ich die prozentualen Werte, welche ich schon in meinem Kontensystem verwende. Dabei nehme ich jedoch die laufenden Kosten aus der Verteilung raus und mache aus den Rest dann 100 Prozent. 

Meine Präferenz ist verteilen

Für mich ist die Verteilung mit die beste Wahl, weil man wieder nirgends ins Extrem fällt. So ein Geschenk soll ja schließlich auch positiv in Erinnerung bleiben. Ein bisschen was davon zu gönnen finde ich daher immer besser, als alles nur ins Sparen zu stecken. Die Gewichtung ist dabei natürlich wieder sehr Personen abhängig. 

Innerhalb meiner Familie habe ich teilweise auch ein interessantes System bemerkt. In einem Jahr wird sich z.B. von der Steuerrückzahlung etwas gegönnt, wie ein MTB und in einem anderen fließt es in den Kredit des Hauses. Finde ich eigentlich keine so schlechte Lösung.

Was macht ihr mit Geldgeschenken in jeglicher Art? Vielleicht eine Möglichkeit dabei, welche ich hier gar nicht bedacht habe?

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

11 thoughts to “Geldgeschenke – Was mache ich damit?”

  1. Auf meine Konsumausgaben haben Geldgeschenke keinen Einfluss. Wenn ich 50€ von meinen Großeltern zu Weihnachten bekomme, wandern die ins Portemonnaie und ersparen mir den Gang zum Geldautomat. Bei Gutscheinen sieht es da anders aus: Da kaufe ich mir dann auch mal was, was ich mir sonst nicht geholt hätte. Bei der letzten Gehaltserhöhungen habe ich meine Sparrate erhöht. Aber nicht die komplette Erhöhung. Ein paar Euro lasse ich auf dem Konto, da sich meine Ausgaben mit den Jahren auch erhöhen werden. Vom Urlaubsgeld finanziere ich tatsächlich meinen Urlaub.

    1. Da merkt man wohl wieder sprichwörtlich die Ex-Studentin. Damit der Einzelhandel etwas abbekommt muss man dir also einen Gutschein schenken. Dein Lebensstandard scheint dir einfach zu gefallen und zu reichen. Du würdest wahrscheinlich auch mit mehren Millionen kein Ferrari kaufen oder? Ist ja auch sympathisch. Bei mir geht halt oft dann Geld in die Hobbys. Daher würde mich mal interessieren, welche Hobbys du hast 😉 gerne im Blog

      Ach und Urlaubsgeld für den Urlaub nutzten. So vorbildlich, wie es glaube die wenigsten tun. Zuletzt hat ein Freund davon ein MacBook gekauft.

      1. Ja, ich mach meinem Namen wohl alle Ehre. 😀 Mit ein paar Millionen Euro würde ich meinen Vater in den wohlverdienten Ruhestand schicken und mir selbst mal ein Häuschen kaufen. Das autolose Leben gefällt mir wirklich ziemlich gut. Ich fahre zwar gerne Auto, aber das ganze Gehupe, enge Straßen, nahe Auffahren und Ignorieren von Zebrastreifen und roten Ampeln in Städten gefällt mir als Landkind nicht. Ich bin Traktoren und LKWs vor mir gewohnt, sodass man eh nicht schnell fahren kann. Mein Kollege hat gestern erzählt, dass er schon in 16 Autounfälle verwickelt war. So sehen hier viele Autos auch aus.

  2. Alle Sondereinkünfte (Geldgeschenke aus der Familie zu Weihnachten/Geburtstag/…, Jahresbonus, Steuererstattung, Gewinnbeteiligung, Steuererstattung…) landen bei mir „gnadenlos“ im Depot (nicht immer zwingend direkt in Aktien oder ETF – aber zumindest schonmal auf dem „Verrechnungskonto“ für zukünftige Investitionen).

    Aus meinem monatlichen Einkommen werden Fixkosten (Miete, Auto, …), Sparraten (fürs Depot), Rücklagen (Tagesgeldkonto – für Pflichtausgaben wie Versicherungen, notwendige Haushaltsanschaffungen, …) und gelegentlich „Luxusgüter“ finanziert. Dabei dürften die Luxusgüter natürlich niemals Einfluss auf die Sparraten/Rücklagen haben.

    Mit dieser Taktik bin ich bis jetzt ganz gut unterwegs :).

    1. Also durch und durch ein Anleger, wie es aussieht. Klingt für mich nach der Taktik möglichst schnell finanziell Frei, wenn ich das alles so richtig verstehe?

      Und wenn die Taktik gut klappt. Dann genau so weiter machen, so lange es keine bessere gibt.

      1. „Anleger durch und durch“ wird wohl noch nicht ganz zutreffen, da ich mit meinen 26 Jährchen den ganzen Spaß erst seit ca. einem Jahr betreibe :).

        Fakt ist aber, dass ich im Grunde genommen alles habe, was ich brauche. Wohnung ist vollausgestattet, Berufskleidung (Anzüge/Hemden) und private Kleidung in guter Qualität (sprich kein Neukauf alle paar Monate notwendig) vorhanden und alle anderen Kosten werden eben vom monatlichen Gehalt abzgl. der Sparraten beglichen. Dies ist aber sicherlich u. a. meiner (geld-)verschwenderischen Zeit während des Studiums und dem ersten Berufsjahr geschuldet (es wurde alles gekauft, was man braucht und nicht braucht … im Nachhinein hätte ich damals sicherlich mehr sparen können, dann müsste ich aber jetzt mehr ausgeben (im Umkehrschluss aber immerhin keine Schulden gemacht … wenigstens etwas 🙂 ).

        Da ich mich aber – ähnlich wie du und die anderen Schreiberlinge wie die Ex-Studentin, Fräulein Zaster, etc. – in einer finanziellen recht angenehmen Situation befinde (Berufseinstieg mit adäquater Vergütung (IT, Ingenieurwissenschaften, U.-Beratungen, …), kinderlos, keine hohen Fixkosten durch finanziertes Eigenheim, kein verschwenderischer Lebensstil etc.), lässt sich meine Taktik derzeit gut weiterführen. Ob das in 20 Jahren mit Kind und Kegel noch so funktioniert wird sich zeigen :).

        1. Ahhh ok. Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit scheinen doch mehr Ähnlichkeiten zu sein, als ich es vorher gedacht habe. Alle fühlen sich mit ihrer Lebenssituation recht wohl und das ohne über ihre Verhältnisse zu Leben. Und so eine Sturm und Rang Zeit muss ja auch mal sein 😉 hatte ich ja auch

          Und ja die Leute sind alle schon mehr in einem höheren Gehaltsniveau unterwegs. Das stimmt dann kann man und sollte man dann zur Zeit packen so gut es geht. Wie du sagst in 10 Jahren kann das Leicht anders aussehen und dann ist ein 100.000€ oder mehr Polster wohl doch was ganz schönes.

  3. Wenn ich Geldgeschenke bekomme, geb ich sie meist für Hobbies aus. Nach jedem Gehaltseingang nehm ich sowieso 1500 Euro und steck es direkt in mein Aktiendepot. Da belohn ich mich dann gerne einmal indem ich mich mehr meinen Hobbies widme.

    mfG

    1. Das ist ne ordentliche Summe, da kann man sich dann wirklich mal was gönnen. Jetzt verstehe ich auch so langsam dein Bild mit so schnell, wie möglich zur finanziellen Freiheit.

      1. Ja, dies ist fuer mich ein sehr grosses ziel, allerdings bin ich mir sicher, ich werde es frueher oder spaeter erreichen. Wenn es soweit ist, werd ich mich erstmal mit einem ausgedehnten auslandsurlaub belohnen, ein jahr oder so. Die dividenden fliessen ja weiter 🙂

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