Ziele

Ziele fürs nächste Jahr in drei Schritten setzten und erreichen

Das Jahr nährt sich dem Ende zu und nun beginnt die beste Zeit des Jahres. Den man kann sich endlich neue Ziele fürs nächste Jahr setzten. Und darauf haben wir doch schon lange gewartet oder nicht? Aber ich will doch noch ein wenig genauer darauf eingehen.

Warum Ziele fürs Jahr setzten?

An dieser Stelle könnte ich jetzt mit Studien um mich werfen, welche erzählen wie viel mehr Leute erreichen, wenn sie sich Ziele setzten. Aber ich denke das wisst ihr alles schon. Daher gehe ich lieber auf mein persönliches Warum ein. Zum einem können Ziele einfach ein guter Wegweiser sein, wonach man sich immer orientieren kann. So kann man bei den vielen Aufgaben des Lebens doch immer wieder auf den Weg zurück finden. Zudem ist es einfach ein tolles Gefühl, wenn man ein Ziel erreicht hat. Für mich ist das immer ein wenig, wie auf einen Berg laufen. Wenn ich oben bin, dann bin ich ziemlich stolz und nichts kann mir mehr die Laune verderben. Außerdem kann ein Ziel pure Motivation sein. Zumindest, wenn man das Ziel mit einem entsprechenden Warum koppelt. Dann sieht man das Ziel und ist innerhalb kurzer Zeit top motiviert und nährt sich so noch schneller dem Ziel.

Aber nicht zu eng nehmen

Bevor ich auf meine Art der Zielsetzung fürs Jahr gehe, will ich doch noch auf eine Sache hinweisen. Man sollte Ziele nie zu ernst nehmen. Damit meine ich man sollte zwar an Zielen festhalten, aber wenn sich Lebensumstände oder halt auch Ziele ändern, dann sollte man dies auch tun. Einem Ziel nacheifern, welches einem nicht mehr wichtig ist finde ich eigentlich fast noch schlimmer, als gar kein Ziel zu haben. Von daher nicht nur blind einem ZIel folgen, sondern immer mal wieder hinterfragen. Natürlich nicht dauernd 😉

Nun aber zu den Zielen

Schritt 0 – Blicke nicht zurück

Ich weiß damit widerspreche ich etwas meinem letzten Artikel. Aber damit meine ich auch man sollte ein Ziel nicht von der Vergangenheit abhängig machen. Daher man sollte aus der Vergangenheit lernen, aber daraus nicht seine Zukunft planen. Von daher wenn es ums träumen geht nicht von der Vergangenheit beeinflussen sein.

Schritt 1 – Was möchte ich am Ende des Jahres erzählen können?

Versetzt euch einfach mal kurz in eurer Zukunfts-Ich in einem Jahr. Worauf wärt ihr nach dem Jahr besonders Stolz und würdet es jedem erzählen wollen? Und bitte nicht zu kleinlich denken ein Jahr sind immerhin 365 Tage. Ok, ein wenig Realismus sollte dabei sein, aber auch nicht zu viel. Denkt einfach an zwei oder drei Ziele, worauf ihr besonders Stolz wärt. Das kann alles sein von einem bestimmten Betrag zu sparen, über verschiedene Wettkämpfe oder auch einfach eine schöne Zeit mit bestimmten Personen zu haben.

Zwei bis drei Reichen dabei auch vollkommen aus, ansonsten verliert man sich auch wieder in zu vielen Zielen. Wichtig ist einfach die Ziele, welche man setzt sollten für einen auch wirklich Bedeutung haben und wichtig sein. Von daher hilft es ungemein ein Warum jedem Ziel hinzuzufügen. Daher warum will man diese Ziele eigentlich erreichen. Ist es die Erfüllung, die Sicherheit die man dadurch hat oder ist man vielleicht auch einfach nur etwas verrückt. Das ist jedem selbst überlassen.

Schritt 2 – Die großen Ziele in kleine Happen zerlegen

Ich selbst finde es ungemein schwer an so großen Zielen festzuhalten. Von daher bietet es sich an sein Ziel etwas zu zerlegen. Dadurch schafft man sich zum einem Meilensteine, woran man seinen Erfolg sieht und zum anderen wirkt ein kleineres Ziel nicht mehr so unmöglich. Für mich hat sich dabei eine Zerlegung in Quartal, Monat, Woche und Tag eingebürgert. Aber auch nur Monat & Woche können sehr gut ausreichen. Hauptsache die Ziele sind etwas greifbarer, als das große Ziel. 

Beim zerlegen nimmt man dann einfach sein Jahresziel und guckt auf seine nächst kleineren Zeitraum z.B. die Monate. Man versucht dann aus dem großen Ziel kleinere zu zerlegen. Ein Beispiel wäre z.B. als Jahresziel 7 Reisen zu unternehmen.

Dann würde man z.b. im Januar & Februar die Planung der Reisen als Ziel setzten. Und jedem passenden Monat dann z.b. die direkte Vorbereitung einer Reise. So hat man dann schon mal etwas kleinere Ziele. Nun würde ich aber nicht für jeden Monat versuchen direkt die Wochen zu planen. Den wir wissen ja auch noch gar nicht, wohin wir reisen.

Daher nehme ich mir dann immer den aktuellen Monat und teile ihn in seine Wochen auf und fülle auch diese Wochen wieder mit etwas kleineren Zielen z.B. Mögliche Reiseorte heraussuchen, recherchieren,…. So hat man dann Wochenziele und eine Woche kann man dann auch entsprechend gut verplanen um sein Ziel der Woche auch zu erreichen. Und wenn man dann all diese kleinen Ziele erledigt, hat man am Ende auch ganz von selbst, seine Monatsziele und Jahresziele in der Tasche. Bei den kleineren Zielen ist es auch meist sehr hilfreich ein Warum zu notieren, wie bei den großen Zielen, den so merkt man schnell, ob das Ziel auch was bringt. 

Schritt 3 – Einfach machen und von Monat zu Montag, Woche zu Woche planen

Einen wirklichen Schritt drei gibt es eigentlich gar nicht. Den das wichtigste ist auch anzufangen an seinen Zielen zu arbeiten. Hat man dann einen Zeitraum hinter sich, wie z.B. einen Monat nimmt man sich dann den nächsten Monat vor und teilt seine Woche wieder entsprechend ein. So füllt man nach und nach seinen Kalender mit kleinen Zielen, welche wirklich grade Sinn machen. Und mit Sinn meine ich auch Sinn. Den ab und zu können halt Dinge passieren, welche vielleicht so nicht gedacht waren. Dann sollte man vielleicht auch mal für einen Monat oder Woche seine Ziele etwas verändern. Den wichtig ist nur das man im großen und ganzen an seinen Zielen festhält und nicht das man ihnen ständig hinterher läuft. 

Jetzt aber los

Meine Ziele habe ich ja zum größten Teil schon im Blog veröffentlicht. Meine Prioritäten für jedes der Ziele bleiben aber erstmal mein Geheimnis. Aber ich denke man wird im Blog eh merken, welche Prioritäten ich gesetzt habe. 

Aber nun los. Beginnt das Träumen fürs nächste Jahr, setzt euch Ziele und zerlegt sie in kleinere Ziele, welche das große Bild ergeben. Und wenn ihr grade dabei seit, schreibt doch einfach mal ein Ziel in die Kommentare. Natürlich mit einem passenden Warum dazu.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

6 thoughts to “Ziele fürs nächste Jahr in drei Schritten setzten und erreichen”

  1. Interessante Vorgehensweise, alles so aufzuteilen. Hattest du ja schon mal in der Art beschrieben. Ich lasse wie immer alles auf mich zu kommen bzw. habe so ein paar Dauerziele jedes Jahr:
    – Beruflich weiter durchstarten
    – 2kg abnehmen
    – wieder am 5km-Firmenlauf teilnehmen
    Finanziell halte ich mich mit Zielen meist eher zurück, aber die nächste 10.000er Grenze überschreiten wäre recht cool.

    1. Mittlerweile merke ich wohl einfach ich bin ein Freak, wenn es darum geht ein System aufzubauen. Ist der Firmenlauf vom B2Run ?

      Ansonsten klingt natürlich auch gut von den Zielen. Obwohl man natürlich im Sinne der Ziele sagen würde, sie sind nicht konkret genug. Aber du sagst ja es sind Langezeit Ziele eher 🙂

      Die Frage wäre wohl eher, was willst du konkret im Job erreichen und auf welches Gewicht willst du kommen (muss man ja nicht öffentlich machen). Habe mittlerweile gelernt konkrete Ziele sind doch wirkungsvoll.

      Und finanziell 10.000er Grenze klingt doch auf jeden Fall sehr gut. Das ist auf jeden Fall konkret und daher messbar.

      Daher hoffe ich die Ziele werden erreicht.

      Gruß,
      mafis

  2. Der Firmenlauf ist eine lokale Sache. Habe nun schon zwei Mal dort mitgemacht. 🙂 Hätte ich als Schülerin nicht erwartet, dass ich mal so sportlich ambitioniert werden würde. Wegen der konkreten Ziele: Du weißt ja, ich bin kein Fan von festen Zielen. Ich bin vom Charakter her so, dass ich automatisch alles so gut mache, wie ich mich damit wohl fühle. Das meiste ergibt sich bei mir bisher von selbst: Früher eingeschult, Klasse übersprungen, 1er Abitur, 1er Studium. Man sollte strebsam sein, aber nicht zu verbissen. Hätte aus meinem Leben sicherlich „mehr“ machen können. Aber wenn man sich immer selbst kasteit, vergisst man dabei schnell mal, das Leben zu genießen und auch mal das zu machen, was einem gerade gut tut. Ab und zu pushe ich mich mal zu Dingen, wo ich mich leicht unwohl fühle (z.B. zu meinem ETF-Sparplan oder den Aktien) oder gar meinem Austritt aus der Kirche. Aber da habe ich mich dann vorher ausgiebig darüber erkundigt, den Gedanken in mir lange genug sacken lassen, um dann von heute auf morgen plötzlich zu sagen: „Dann machen wir jetzt mal Nägel mit Köpfen“. Dadurch war ich bisher immer sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen.

    1. Muss zugeben bin grade etwas fasziniert. Deine Einstellung ist mir bekannt das stimmt. Aber dein innerer Kompass im Leben scheint wohl sehr gut zu funktionieren. So viel erreicht und dabei automatisch wohl die richtigen Entscheidungen getroffen. Bin ja ziemlich das Gegenteil. Immer versucht das Beste aus Möglichst wenig heraus zu holen. 2er Noten waren so immer drin, aber die eins war nur dabei, wenn es um meine Leidenschaft ging.

      Aber wenn das bei dir so gut geklappt hat, dann solltest du wohl auch genau so weiter machen. Jeder hat seinen Weg zu gehen.

      Und zu dem Verbissen muss ich wohl glaube nochmal was schreiben. Glaube manche denke bei mir dreht sich immer nur alles um Ziele 😉

      1. Ich lese gerne Artikel zum Thema Lebenseinstellung. Da hebt sich dein Blog von anderen ab, weil da auch viel von der Persönlichkeit mitschwingt. Jeder Mensch geht da anders mit sich um. Mein großer Bruder ist sportlich auch so ambitioniert und hat trotz Quälerei in der Realschule nun seinen Bachelor bald in der Tasche. Er macht im Prinzip alles mit seinem Ehrgeiz wett. Wenn man so ambitioniert ist wie er & auch du im Leben, dann erreicht man definitiv auch mehr. Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass man irgendwann verlernt zufrieden zu sein, weil man immer mehr aus sich herausholen will. Ich denke mir immer: Es ist nicht die Kunst, das Maximum im Leben zu erreichen, sondern auch mit weniger zufrieden zu sein.

        1. Danke. Glaube auch das Thema liegt mir mehr als die Finanzen. Für mich sind die Finanzen eigentlich nur so ein Werkzeug um das andere schneller voran zu bringen.

          Meine Geschwister sind in dem Bereich auch total anders als ich. Dieses mehr erreichen bringt auch nur etwas, wenn man wirklich seine Erfüllung darin findet. Wenn meine Lebensziele anders wären, dann würde ich wohl bestimmte Sachen auch deutlich anders machen.

          Dein letzter Satz. Dem kann und sollte man wohl nichts mehr hinzufügen. 🙂

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