Reflektieren

Reflektieren – Das wie und warum für ein erfolgreiches Jahr 

Zum Jahresende wird neben Weihnachtsessen und Silvester auch gerne die Zeit damit verbracht ein wenig das Jahr zu reflektieren. Die einem machen es still und heimlich und andere posten es offen in einem Blog. Die einen Blicken dabei auf ihre erreichten Ziele zurück und andere auf ihre Finanzen. 

Egal wie man es macht. Hauptsache man reflektiert.

Reflektieren ist einfach sehr gut dazu geeignet seine aktuelle Richtung mal etwas auf zu zeigen. Hat man das Jahr wirklich mit dem verbracht was man wollte oder kann man sich eigentlich gar nicht erinnern was in dem Jahr passiert ist? Grade beim reflektieren wird man sich über bestimmte Dinge erst bewusst, welche im Alltag schnell untergehen. Fragt man z.B. jemand, was er den alles gutes in einem Jahr getan hat, dann fällt es einem meist sehr schwer. Aber denkt man mal etwas mehr darüber nach, dann fällt einem doch mehr und mehr ein. Kleine Dinge oft, aber diese vielen kleine DInge machen doch den Unterschied. Egal ob dieses ein gesparter Euro ist, ein Blogpost oder einfach ein netter Brief. 

Von daher hilft das reflektieren auch sehr positiver zu denken. Wer liest es den nicht gern, was er alles gutes geschafft oder getan hat? Im ersten Moment fallen einem ja sonst gerne die etwas schlechteren Erinnerungen ein. Dabei überwiegen aber meist die guten, die schlechten Erinnerungen, wenn man mal bewusst drüber nachdenkt.

Und zu letzt hilft das Reflektieren sein Bild für die Zukunft zu errichten. Den man kann aus diesem Rückblick eine Menge lernen, wie z.B. was einem wirklich Spaß gemacht hat oder wo man vielleicht hätte draus verzichten können. Aus diesen Informationen lassen sich dann sehr gut Planung für die Zukunft machen. Man kann Aufgaben vermeiden, welche einem im letzten Jahr gestört haben oder mehr von dem tun, was einem wirklich Spaß gemacht hat. 

Und wie jetzt reflektieren?

Nun steht natürlich die Frage im Raum. Wie sollte man reflektieren? Ein wirkliches wie gibt es für mich dort nicht wirklich, weil jeder dort wohl etwas andere Präferenzen hat. Der eine liebt das Notizbuch und der andere digitale Welt. Aber jedoch will ich noch ein paar Best Practices mitgeben, welche ich im letzten Jahr für das Reflektieren gelernt habe und mir oft weitergeholfen haben.

1. Regelmäßig reflektieren

Der Mensch vergisst doch wirklich sehr schnell. Daher ist es meist sehr hilfreich, wenn man regelmäßig ein wenig reflektiert. Ob das nun täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber ein regelmäßig Reflektion hilft ungemein dabei auch auf Details zurückblicken zu können. Damit meine ich am meisten positive Details, welche man dort gerne verdrängt.  Von daher Tipp Nummer 1 immer mal wieder reflektieren und wenn es nur eine Stichpunkt-Liste ist.

2. Eine Vorlage haben

Jeder kennt es doch, wenn man etwas vorbereitet hat, dann fällt es doch viel leichter etwas umzusetzen. Von daher kann es ungemein motivierend sein und auch sinnvoll sein eine Vorlage zu haben für seine Reflektion. Dabei kann eine Vorlage von einem Notizbuch mit entsprechender Beschriftung bis zu einem ausgeklügelten Softwaresystem alles mögliche sein. Hauptsache man fühlt sich damit wohl und macht es auch wiederum nicht zu kompliziert.

3. Fragen stellen

Ich finde es ungemein kompliziert, wenn man einfach ins Ungewisse zurückblickt. Den dann weiß man oft gar nicht, wo man anfangen soll und vor allem auch was einem wichtig ist. Von daher können vordefinierte Fragen sehr hilfreich sein. Den damit weiß man sofort was man tun muss und konzentriert sich dort auch auf die wichtigen Dinge. Wie diese Fragen dann aussehen muss jeder für sich entscheiden. Ein paar meiner Fragen Liste ist jedoch mal auf um vielleicht ein wenig Inspiration zu liefern.

Reflektieren – Die für mich wichtigste Gewohnheit für ein erfülltes Leben

Für mich hat sich neben dem Ziel setzten die Reflektion zu meinen wichtigsten Hilfen im Leben entwickelt. Würde sogar fast sagen, die Reflektion ist noch wichtiger als das setzten von Zielen. Den man lernt einfach ungemein daraus und fängt dadurch auch an sich selbst anzutreiben, weil man einfach die Einträge mit etwas tollen füllen will. Dadurch entwickelt sich das Leben wohl ganz von selbst zum positiven. Von daher, wenn man eine Gewohnheit in sein Leben integrieren sollte, dann wohl das man regelmäßig reflektiert. 

Blickt ihr auch schon regelmäßig zurück? Wenn ja, wie blickt ihr den zurück? Oder lasst ihr die Zeit noch einfach vorbeifließen und denkt gar nicht über die Vergangenheit nach? Schreibt es doch mal in die Kommentare.  

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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