Einkommensschraube

Auch mal an die Einkommensschraube denken

Überall findet man Artikel und Bücher, wo man den überall etwas sparen kann. Mein Blog ist ja auch nicht frei davon. Aber nach kurze Zeit merkt man, wenn man alles optimiert hat, dann ist es schwer an der Sparschraube noch etwas zu drehen. Man hat halt einen Lebensstandard und daran lässt sich nur unter Schmerzen etwas ändern. Daher ist es doch viel interessanter an der Einkommensschraube zu drehen.

Mit wenig Aufwand viel Sparen

Für mich ist Sparen wieder ein Fall für das Pareto Prinzip. Daher mit 20% des Aufwands schaffe ich 80% des Sparens, welches den möglich ist. Das Problem ist, wenn man die 100% will, dann muss man nicht 20% sondern 80% nochmals aufwenden, für nur einen minimalen Vorteil. Also eine 400% gegen eine 25% Rendite. Das wirkliche schlimme daran ist, die 20% Aufwand sind meistens die leichteren, wohingegen die 80% sehr, sehr aufwendig sein können. Beispielhaft z.B. dafür wäre die ständige Suche nach einem noch besseren ETF, welche 0,01% weniger TER hat.

Nach meinem Gefühl habe ich meine 20% an Aufwand mittlerweile investiert und werden beim Sparen erst wieder investieren, wenn ich eine entsprechende Rendite daraus bekomme. Ich kümmere mich mittlerweile lieber an der Schraube aus der anderen Richtung der Einkommenschraube.

Die Einkommensschraube drehen

Das wirklich schöne an der Einkommenschraube ist, das sie theoretisch unendlich ist, wenn man es etwas übertrieben darstellen will. Für mich eindeutig die wirklich Interessante Variante, wenn es ums Thema Rendite geht. Natürlich ist dies nicht immer einfach, aber es gibt doch ein paar Grundprinzipien, welche meist für mehr Einkommen sorgen.

Nummer eins die Bildung. Mittlerweile leben wir einfach in einer Wissensgesellschaft, wo man nach seinem können bezahlt wird. Desto mehr ich bieten kann, desto besser werde ich auch bezahlt. Was für Bildung das ist kann dabei vollkommen unterschiedlich sein. Für den einem ist es das Studium, für den anderen Fachbücher oder in der IT auch das ständige Lernen von neuen Technologien. Man kann sagen was man will, aber meiner Meinung kann man mit Bildung nie verlieren und wird dadurch immer sein Einkommen erhöhen.

Nummer zwei auch mal mehr machen. Damit meine ich nicht zwanghaft Überstunden zu machen, weil genau dies für mich eher destruktiv ist. Sondern vielleicht einfach mal mehr tun, als von einem erwartet wird. Hat man eine Aufgabe erfüllt kann man sie vielleicht noch etwas optimieren oder halt auch wieder weiterbilden. Dadurch separiert man sich halt auch wieder etwas von den anderen und so etwas wird auch gerne angenommen. Ich selbst habe es schon öfters bei der Arbeit bemerkt, weil ich halt sehr viel weiterbilde in der Freizeit und so oft schon einen gewissen Standpunkt bei meinen Teamleitern hatte. Die Gehaltsverhandlungen waren dann meist nicht besonders schwierig aus diesem Grund.

Und Nummer drei etwas starten. Damit meine ich jetzt nicht ein Unternehmen oder Blog, sondern einfach mal Dinge ausprobieren um zusätzliches Einkommen zu entwickeln. Von mir aus auch die Zeitung morgens austragen, wenn man eh früh wach wird. Einfach damit man in Bewegung kommt, weil ist man erstmal in Bewegung fällt das Beschleunigen deutlich leichter. Ich sitze selbst grade an einem Projekt und hoffe daraus mal Einkommen zu generieren und genau dabei merke ich aktuell den Fall mit der Bewegung. Wo ich erstmal in Bewegung bin kommt immer mehr, wodurch ich beschleunigen kann. Ab und zu mit abbremsen, aber im großen und ganzen wird es schneller.

Höheres Einkommen = Höhere Sparquote

Das schöne ist, wenn das Einkommen steigt kann man auch ganz leicht an der Sparqoute drehen. Aber dabei auch seinen Lebensstil auch immer noch etwas aufwerten und das macht ja auch noch etwas Spaß oder nicht?

Und nun zu euch, wie schaut es bei euch aus seit ihr lieber der Sparoptimierer oder versucht ich lieber das Einkommen etwas aufzustocken.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

10 Gedanken zu „Auch mal an die Einkommensschraube denken

  1. Hallo,

    gut erkannt, dass man sein Sparen nicht überoptimieren sollte. Irgendwann rentiert sich das nicht.
    Ich hatte den Fehler gemacht, ein Haushaltsbuch zu führen. Der Aufwand, den ich dafür betreiben musste, war sehr hoch und die Ersparnis gering. Deswegen habe ich das lieber abgebrochen und widme mich jetzt lieber anderen Dingen.

    An der Einkommensschraube wurde auch gedreht. Das hat deutlich mehr gebracht 😉

    1. Hey Graccem,
      muss ja zugeben am Anfang habe ich wirklich sehr überoptimiert. Aber so ist das bei mir ich stürze mich meistens richtig rein und baue dann etwas ab.

      Das mit den Haushaltsbuch kenne ich auch. Deswegen auch mein anderer Beitrag. Man kann mit diesem kleinen Kram echt viel Zeit verschwenden, obwohl es rein gar nichts bringt.

      Und schön das du schon etwas an der Einkommensschraube gedreht hast 🙂

  2. Hi,

    ich bin ganz deiner Meinung, dass Bildung der wichtigste Schlüssel zum Erfolg ist. Damit meine ich nicht nur die Schulische Bildung (die auch sehr wichtig ist) sondern auch die Bildung die wir uns selber aneignen. Womit geht das am besten? Genau mit Büchern. Ich kann nur jedem Raten Bücher (oder heutzutage ebooks) zu lesen um seinen Horizont zu erweitern. Es wird sich auszahlen.

    Viele Grüße Klaus-Dieter

    1. Hey,
      muss ja zugeben ich finde die eigene Bildung oft viel wichtiger als die schulische Bildung. Also gut das man in der Schule etwas lernt, aber um ehrlich zu sein, was heute mich ausmacht sind all die Dinge, welche ich neben der Schule gelernt habe. Die Schule war eher immer die Basis, wie lernt man eigentlich und nicht die mir wichtigen Themen.

      Und ja Bücher finde ich auch meist immer noch am besten. Obwohl ich zugeben muss mittlerweile kommen Youtube Videos auch langsam dran. Aber das hängt oft vom Thema ab. Ist es eher ein kurzer Thema ohne großen Zusammenhang mag ich die Videos, aber die komplexen Themen doch lieber als Buch.

      Gruß,
      mafis

  3. Hallo mafis,
    Genau so ist es doch. Ich finde es wichtig, sich eben nicht zu Tode zu sparen. Ich versuche Ausgaben aus Dummheit und Faulheit zu streichen. Auf der anderen Seite versuche ich die Dinge die Geld kosten aber auch weißt zu genießen. Das Sparpotential ist, im Gegensatz zu dem Einkommen, eben begrenzt.
    Für mich ist es nur logisch irgendwann die Einnahmen zu erhöhen um weiter voran zu kommen. Deine Tipps setze ich momentan alle um, neben meinem Erstjob habe ich einen Zweitjob und einen Selbständigkeit. Mein Fernstudium musste ich jedoch abbrechen da ich es zeitlich einfach nicht hinbekommen habe.
    Ansonsten Glückwunsch zu deinem schönen Blog.
    vG Jan

    1. Hey,
      Dummheit und Faulheit trifft es wohl wirklich ganz gut. Wenn man bewusst sein Geld ausgibt, dann macht man wohl schon alles richtig.

      Drei Tätigkeiten Parallel ist natürlich schon eine Hausnummer. Aber wahrscheinlich auch nur ein vorübergehendes Ziel. Bin ja selbst nicht besser 😉 Lustigerweise überlege ich aktuell auch etwas, ob das Fernstudium weiterhin bleibt. Irgendwie bringt es einem nicht so weiter, wie es an Zeit kostet. In der IT zählen eh andere Qualitäten. Aber das muss ich nochmal genauer überlegen.

      Und danke fürs Lob. Wühle mich jetzt mal ein wenig durch deine Artikel

      Gruß,
      mafis

  4. Moin,
    interessant das Du auch Informatiker bist wie ich 🙂
    Und sogar nebenbei an der Fernuni Hagen studierst (auch ich wollte das demnächst mal angehen).
    Kannst Du denn Tipps zu einem höheren Gehalt geben? Ich bin der Meinung mit einem Studium geht das einfacher (weshalb ich ein Studium anstrebe). Ich kann mich da natürlich auch irren.

    Bist du gelernter Fachinformatiker?

    1. Hey Gurki,
      ja Informatiker treiben sich glaube so einige rum 😉

      Glaube die Tipps sind jetzt nichts besonders, aber ich versuche es mal:

      Nach mehr Gehalt fragen bzw. drüber sprechen

      Klingt etwas absurd, aber ich hatte viele Kollegen, welche nie nach mehr Gehalt gefragt haben. Hat man überzeugende Argumente, dann sind viele Chefs offener als man denkt. Ansonsten kann man auch mal gut über Zielsetzungen reden. Bei mir war es z.B. so eine Gehaltserhöhung gibt es jedes Jahr. Dafür war natürlich Bedingung etwas mehr zu machen, als ich vorher gemacht habe z.B. ein gewisse Leitung eines kleines Teams. Aber wie gesagt einfach mal drüber reden ist glaube immer gut. Man muss ja nicht gleich mit mehr Gehalt ins Haus fallen.

      Absetzen von den anderen

      Hängt etwas mit Nummer 1 zusammen. Warum sollte jemand dir mehr Gehalt zahlen? Das Gehalt reflektiert meistens die eigenen Fähigkeiten und den Wert fürs Unternehmen. Daher als Informatiker kann man ja sehr viel machen in Sachen Entwicklung und sich weiterbilden. Darin sehe ich auch meine Stärke, weil ich immer auf den neuesten Stand bin. Das kostet natürlich immer etwas Freizeit, aber rentiert sich doch sehr. Von daher einfach mal ein wenig umgucken und schon kann man vieles mehr als andere. Beispielsweise habe ich Graylog, ein Log Server, mal entdeckt und dann im Unternehmen installiert. Waren alle sehr begeistert danach.

      Indirektes Gehalt – Bonus

      Was ich auch gelernt habe, manchmal wird nicht gern direkt mit Gehaltserhöhungen um sich geworfen. Aber wie sieht es den mit einem Bonus aus? Bonus wird dann doch gerne Mal gezahlt, wenn man etwas gutes geschafft hat.

      Also alles hängt irgendwie mit etwas mehr Arbeit zusammen. Lohnt sich aber, weil man irgendwann viel mehr nach Wissen bezahlt wird und nicht mehr nach Stunden. Ein Studium kann dabei eine gute Sache sein, aber man darf davon nicht erwarten als Entwickler besser zu werden. Programmieren ist dort meist auf Anfängerniveau. Aber man versteht vieles drum herum besser, als ist immer interessant für gehobene Stellen. Studium macht sich am meisten in großen Unternehmen bemerkbar, weil da schaut man oft leider nur auf die Ausbildung. In anderen Unternehmen kann ich versprechen wird man auch ohne Studium sehr gut bezahlt, wenn man die Leistung bringt.

      Und nein gelernter Fachinformatiker bin ich nicht. Habe mir das Software entwickeln mit so 15 selbst beigebracht und war halt ein Hobby. Studium war ja Wirtschaftsinformatik und da war halt eher das Anfängerniveau beim Programmieren.

      Hoffe das hilft ein wenig.

      Gruß,
      mafis

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