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25 – Das Vierteljahrhundert ist dann voll

Nach diesem Beitrag werden wohl viele verstehen, warum ich mir so viele Gedanken ums Leben machen. Den heute sind die 25 voll und daher sind auch geschätzt 25% meines Lebens vorbei. Heute daher ein Blick in mein Museum. So zu sagen ein About me.

Der Anfang

Geboren bin ich nun vor 25 Jahren am 11.12.1990 als ein relativ kräftiges Baby. Aber das hat sich zum Glück schnell gelegt. 😉 vor mir waren aber schon zwei Schwestern schneller gewesen und ich war somit der letzte in der Reihe. Aber auch nur, weil das gekaufte Haus der Eltern noch genug Platz hatte. So sagte es meine Mutter zumindest mal. Auf dem Dorf hat man halt Platz in einem alten Fachwerkhaus, welches komplett saniert wurde vom Vater.

Maximilian Fischer

An den Rest der ersten Jahre kann ich mich nun nicht wirklich genau erinnern. Sondern kann nur auf einzelne Videoaufnahmen aus den Jahren zurückblicken und würde sagen war eine schöne Zeit als Kind. Nie mit übermäßig viel Geld, aber die Eltern haben alles getan damit es uns auf einem normalen Standard gut geht. Urlaube wurden deshalb meist innerhalb Europas oder Deutschland gemacht, aber dies hat der Zeit kein Abbruch getan. Ach und mit zwei Jahren bin ich mal auf den Kopf gefallen mit allen drum und dran. Heli, Polizei und so weiter. Die Ärzte sagen es blieb kein bleibender Schaden… 😉 manche Leute würden wohl anderes behaupten

Die Schulzeit

Gefühlt war ich eigentlich gerne in der Schule. Hausaufgaben waren zwar nie eine meiner stärken, aber trotzdem bin ich irgendwie durchgekommen. Grundschule lief eigentlich ohne Probleme würde ich sagen. Orientierungsstufe wurde man dann so langsam getrennt und man entdeckte doch mehr Interesse für die Naturwissenschaften als den Rest. 

Nach der Orientierungsstufe verbrachte ich dann ein halbes Jahr auf einem Gymnasium, aber wählte dann schnell den anderen Weg und wechselte zur Realschule. Den auf dem Gymnasium wäre ich mit meiner Einstellung zu der Zeit eindeutig nicht durchgekommen. Ein wenig der Weg des geringsten Widerstands war zu der Zeit das Ziel. Pubertät halt und daher glaube auch meine schwärzeste Zeit, wenn ich so zurückblicke.  War ok, aber hätte man irgendwie mehr draus machen können. Habe mich zu der Zeit lieber mit Computern beschäftigt und so meine neue Leidenschaft entdeckt.

Auf die Realschule folgte dann eine schulische Ausbildung „Kaufmännischer Assistens für Wirtschaftsinformatik“. Informatik lief eigentlich blind. nur die Wirtschaft hätte mir manchmal beinah echt Probleme gemacht. Glücklicherweise war ich doch nicht ganz so faul und habe das Angebot des Fachabis angenommen. Eine gute Entscheidung im nachhinein den für das Fachabitur brauchte man noch ein halbjähriges Praktikum.

Auf in die Arbeitswelt

Durch das Fachabitur suchte ich mir direkt danach einem Praktikumsplatz. Den mein Plan war es ein Studium zu machen und dies geht halt nur mit Abi. Nach mehreren Bewerbungen fing ich dann bei einer kleinen Softwarefirma an. Dort war man von mir begeistert genug, das man mir nach dem Praktikum ein duales Studium anbot. Wirtschaftsinformatik, wie auch schon vorher in der schulischen Ausbildung.

Um ehrlich zu sein in der Zeit habe ich wohl erst wirklich kapiert, wo ich so grob hin will. IT hat Spaß gemacht und man verdient dort ganz gut. Außerdem habe ich dort Freunde gefunden, welche heute auch noch Freunde sind. Im Studium war dann wieder der Kampf zwischen Wirtschaft und Informatik. Für mich zu viel Wirtschaft zu dem Zeitpunkt, aber trotzdem gemeistert. Für meine jetzigen Ziele hingegen bin ich für die Wirtschaft doch sehr dankbar.

Nach dem Studium ging es dann in den ersten Job. Größere IT Firma in Hildesheim und das erste Mal für mich so eine Abkapselung von zu Hause. Dort habe ich dann Primär mein können im Bereich mobile Entwicklung gezeigt und eindeutig viel gelernt. Und auch meine große Erkenntnis gehabt, wo ich hier schon drüber geschrieben hatte. Weg wollte ich dort gezielt nicht wirklich, aber dann kam halt ein anderes verlockendes Angebot. 35h Woche klang da einfach zu verlockend. Deshalb dann auch der Wechsel wieder zurück in die Heimat.

Die 25 Jahre kompakt

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Die Mode bleibt

Zusammenfassend kann ich eigentlich sagen das Leben war bis so eine kleinere schwarze Zeit immer ziemlich in Ordnung rückblickend. Man hätte mehr draus machen können, aber dies ist nun wieder ein hätte und daher Vergangenheit.Aber ich denke ein Zitat von Steve Jobs passt dort ganz gut.

You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future.

Aber eins muss ich noch sagen. Im letzten Jahr habe ich wohl so viel gelernt, wie ich teilweise in ganzen Jahrzehnten nicht gelernt habe. Einfach weil ich Dinge auch mal gemacht habe. 

Wenn ich etwas aus diesen 25 Jahren gelernt habe, dann wohl man sollte Dinge einfach tun. Man ärgert sich viel weniger über die Dinge, welche man getan und gescheitert ist, als über die Dinge, welche man nie versucht hat.

Und nun geht’s ab in eine Bar. Ein wenig Feiern auf die nächsten 25.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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