Passives Einkommen

Rein passives Einkommen gibt es einfach nicht

Als ich das erste Mal den Begriff und die Bedeutung von passiven Einkommen hörte, war ich begeistert. Nicht zu arbeiten und dafür Geld bekommen klingt doch einfach super. So konzentrierte ich mich einige Zeit mich über verschiedenste passive Einkommensquellen zu informieren. Um am Ende herauszufinden so wirklich passiv sind sie nie wirklich und ob sie Spaß machen steht dann nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Glücklich würde das mit Sicherheit nicht machen.

Es wird immer Arbeit benötigt

Die erste Erkenntnis war nämlich dabei. Ein wirklich passives Einkommen gibt es nicht. Den man muss für jede passive Einkommensquelle erstmal Zeit investieren. Sei es mit einem Job um das Geld zum anlegen sich anzueignen, das Aussuchen von ETFs, ein Buch zu schreiben oder Youtube Videos zu drehen. Manche benötigt mehr Zeit und anderes weniger, meist spiegelt sich dies dann aber auch die Rendite wieder. Desto höher die Rendite ist, desto höher auch meist der Arbeitseinsatz. Natürlich kann man das nicht personalisieren, aber zu meist wird es wohl passen.

Stundenlohn erhöht sich

Für ist dabei beim Thema „passives“ Einkommen die viel größere Frage, wie hoch ist mein Stundenlohn für die Arbeit. Also wenn ich jetzt z.B. die Zeit in ein Buch schreiben investiere, wie hoch resultiert der Stundenlohn daraus in den Jahren und Jahrzehnten. Und man muss dabei bedenken mit dem Schreiben die Arbeit nicht zu Ende ist. Sondern meist noch eine Menge Zeit ins werben und andere Tätigkeiten gesteckt wird. Eben so auch Youtube Videos und die sonst so vielen beworbenen „passiven“ Einkommen.

Daher stellt sich für mich meist die Frage beim Thema „passives“ Einkommen, welchen Stundenlohn und somit welche Rendite kann ich mal daraus ziehen. Natürlich kann man vieles nicht wirklich abschätzen, aber bewusst sollte man es sich machen.

Spaß sollte es machen

Und die wirklich wichtigste Sache für mich beim Thema „passives“ Einkommen und Einkommen allgemein sollte der Spaß daran sein. Was bringt es mir ein Buch zu schreiben, zur Arbeit zu gehen oder auch Youtube Videos zu machen, wenn ich eigentlich gar keinen Bock darauf habe. Dann tue ich das ganze eigentlich wieder nur rein wegen des Geldes und genau dies ist für mich der falsche Ansatz. Den man tauscht wieder sein wertvollstes Gut, seinen Lebenszeit ein, gegen eine negative Rendite für sein Leben.

Rein passives Einkommen gibt es einfach nicht

Meiner Meinung sollte man den Mythos des reinen passiven Einkommens nicht zu sehr vertrauen. Den jedes passive Einkommen ist vorher immer irgendwie erarbeitet worden.

Für mich stellt sich daher immer mehr die Frage. Wie kann ich mit Dingen, welche mir Spaß machen, einen möglichst hohen Stundenlohn erzielen. Der passive Ansatz ist für mich dabei dann immer nur ein Bonus und ein Beschleuniger für mein Vermögen. Aber nie ein Fall, worauf ich irgendwie verlassen würde oder auch davon träumen würde. Einfach ohne etwas zu tun Geld zu bekommen.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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