Traumjob

Mein Traumjob oder was will ich eigentlich

Mir geht jetzt schon seit einiger Zeit ein Gedanke durch den Kopf, was ist eigentlich mein Traumjob. Womit möchte ich mein Geld verdienen? Natürlich mit Spaß dabei und meinen Wünschen entsprechend. Für mich keine Frage, welche ich einfach so beantworten konnte und auch bis jetzt kann. Trotzdem versuche ich es heute mal. Vielleicht einfach um mal andere Meinungen zu hören und die Gedanken aus dem Kopf zu kommen.

Was will ich eigentlich?

Wer schon ein wenig über mich gelesen hat, wird merken ich bin so einer von den Informatikern. Ein Nerd. Genauer entwickelt ich die meiste Zeit Software, wenn ich bei der Arbeit bin.

Und ich muss zugeben der Job an sich macht mir schon Spaß. Aber mich fasziniert glaube am meisten an der Sache daran, wie man sozusagen aus dem Nichts etwas schafft. Nur mit einem Computer bewaffnet kann ich Dinge bauen, welche die meisten Leute nicht mal im Ansatz verstehen können, wie die funktionieren. Außerdem schafft man Software, welche anderen Leuten hilft und sie unterstützt. Auch wenn man es manchmal nicht merkt, aber Software vereinfacht oder unterstützt. Irgendwie motiviert mich dieser Punkt, so zu sagen anderen ihre Arbeit oder privaten Dinge einfacher oder besser lösen zu können.

Daraus lässt sich schließen. So falsch bin ich mit meinem Job gar nicht. Schöner wäre es wohl, wenn die Software für Themen wäre, welche mich selbst mehr noch faszinieren würden.  Bis jetzt waren es doch sehr industrielastige Themen.

Mein Problem liegt wohl mehr an den Unternehmen an sich. Nicht das die bisherigen Arbeitgeber schlecht waren, aber sie entsprachen wohl einfach nicht meiner Welt. Für mich sind einfach all diese festen Strukturen ein Problem. Sei es ein festes Gehalt, weil man Stunden erfüllt hat, eine feste Arbeitszeit oder halt ein fester Arbeitsort. Und ich arbeite schon in Unternehmen, wo wir schon recht flexibel gestellt sind, wenn es um Arbeitszeiten oder mal einen Tag Home Office geht. 

Aber gefühlt ist mir das persönlich nicht genug. Ich will für meine Leistung bezahlt werden, weil mich das irgendwie antreibt. Schaffe ich mehr, dann muss auch mehr Geld fließen. Und wenn ich mal 7 Tage durcharbeiten will, warum nicht? Oder halt einen Montag denke heute geht nicht mehr als 2 Stunden. Außerdem würde ich zeitweise einfach mal einen längeren Urlaub machen, vielleicht vier Wochen oder länger wohin. Aber ich würde halt zwischendurch auch gerne mal arbeiten. So nach dem Prinzip drei Stunden Arbeite, dann auf den nächsten Berg und danach dann nochmal drei Stunden Arbeiten. Also sehr, sehr flexibel, welches natürlich wohl für viele Arbeitgeber nicht passen wird. Falls doch melden 😉 ?

P.S.: Aktueller Arbeitgeber, so schnell will ich aber noch nicht weg.

Mein Traumjob

Wenn ich das geschriebene so zusammenfasse, dann ergibt sich wohl ein Bild des Traumberufs für mich. Ein Nomade in der Softwareentwicklung. Am besten erreicht man dies wohl als selbstständiger und später auch mit einer eigenen Firma. So könnte man eigene Ideen verwirklichen, aber auch immer mal für andere gute Ideen ausarbeiten. Nebenbei könnte ich mich selbst auf meine stärken konzentrieren und andere Dinge abgegeben. Zudem schafft man es so Zeit und Geld größtenteils zu trennen. Natürlich arbeitet man weiterhin für Zeit gegen Geld, aber man bestimmt den Preis doch deutlich besser. 

Fazit

Aktuell belüge ich mich wohl selbst noch am meisten, wenn ich sage dieser Traumberuf wirft nicht genug Geld ab. Grade in der IT, wo dieses ganze Konzept sich wohl am besten anbietet. Auch wenn meine Einstellung noch nicht dafür bereit ist, werde ich wohl so langsam an der Verwirklichung arbeiten. Ganz nach dem Motto „Fake it until you make it“. Aber das kann sich auch gut und gerne noch ein Jahr oder mehr hinziehen. Den Startschuss gibt es trotzdem jetzt. Stay tuned.

Was denkt ihr darüber? Seit ihr den Schritt vielleicht schon selbst gegangen oder überlegt ihr vielleicht auch?

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

6 thoughts to “Mein Traumjob oder was will ich eigentlich”

  1. Hey, ich sehe mich selbst in dem was du schreibst 🙂
    Allerdings bin ich leider noch einen Schritt davor, denn aktuell will ich erstmal mit beiden Beinen in die Softwareentwicklung einsteigen.

    Berichte auf jeden Fall weiter von deiner Unternehmung 🙂

    1. Hey, ein Weggefährte also 🙂 sehr cool

      Glaube aber auch den Gedanken erstmal etwas Fuß zu fassen ist genau richtig. Bei mir müssten es 6 Jahre ca. sein jetzt, wo ich „professionelle“ Software entwickle. Bin in meinem dritten Unternehmen und bin dankbar für jede Erfahrungen. Habe dort viele Erfahrungen mitgenommen im Sinne von guten und schlechten. Man lernt auch gut irgendwie was funktioniert dann und was nicht.

      Und Berichte wird es regelmäßig geben. Nicht hier, aber ich arbeite dort an etwas für Ende des Jahres.

  2. Ich befürchte, dass nur die wenigsten das Privileg haben, einen „Traumberuf“ ausüben zu können. In der IT-Branche hat man zumindest aktuell immerhin viele Möglichkeiten und flexible Rahmenbedingungen. Ansprüche an einen Beruf habe ich so einige: Ich will jeden Tag was dazu lernen, nette Menschen um mich rum haben, gut verdienen, gesundheitlich nicht ausgebeutet werden. Einen Beruf, den man mit Kindern vereinbaren kann und wo man keine Arbeit mit nach Hause nimmt. Ich suche wie so oft die eierlegende Wollmilchsau. Bisher bin ich seit 5 Jahren in einem wachsenden Unternehmen angestellt mit tollen Kollegen und abwechslungsreichen Tätigkeiten, sodass ich viel Spaß an meinem Beruf (und zunehmend mehr Verantwortung) habe. Sobald ich aber einen Job mit mehr Gehalt wöllte, müsste ich in ein größeres Unternehmen, wo vielleicht das Kollegiale und die Vielfältigkeit drunter leiden würden. Was mir auch Sorgen macht: Wo geht es mit Deutschland hin? Selbst in meiner Branche wird immer mehr ans Ausland vergeben, sodass ich mich als deutsche Ingenieurin langsam frage, wie hart in einigen Jahren der Arbeitsmarkt (auch jetzt schon) umkämpft wird. Durch das Bachelorsystem gibt es zudem immer mehr Akademiker, sodass man zur Weiterbildung gezwungen wird, um sich zumindest noch ein bisschen abheben zu können. Bei Neueinstellungen gilt: Man will maximal ausgebildete Fachkräfte und am besten möglichst wenig zahlen.

    1. Hey, ja die IT-Branche ist wirklich aktuell einer der passendsten Bereiche für so etwas. Aber eigentlich ist jeder Computerjob leicht flexibler zu gestalten und die werden ja potentiell immer mehr.

      Für mich ist glaube immer noch die Kernthemen bei all den Dingen, wie engagiert man dabei ist. Und das bist du ja eindeutig. Und damit schaffst du einfach einen Wert, welche nicht so einfach zu ersetzten ist. Daher mache ich mir auch um das Thema auslagern und so keine besonderen Sorgen. Den gute Leute kosten auch in Osteuropa, Indien,… richtig Geld. Mit der Zeit gleichen sich ja auch die Niveaus an und somit auch das Gehalt. Kenne auch Projekte, welche wegen billig ausgelagert wurden und einfach dann gnadenlos gescheitert sind. Glaube mittlerweile ist dieses Thema gar nicht mehr so akut, weil wenn es klappen soll, dann kostet es auch richtig Geld.

      Und ich glaube auch du kannst mit deiner Einstellung deine eierlegende Wollmilchsau bekommen. Ob in dem Unternehmen oder einem anderen ist ein anderes Thema. Arbeitgeber wollen natürlich immer gerne etwas „unterdrücken“. Aber sein wir mal ehrlich, wer würde das nicht tun? Jedoch sind viele auch sehr offen, wenn einen großen Mehrwert schafft dieses auch entsprechend zu honorieren.

      Kurz gefasst. Wer Mehrwerte schafft und diese Mehrwerte ständig verbessert wird immer gut dastehen.

  3. Hallo,

    sehr viele erfolgreiche Menschen machen den Job der ihnen am meisten Spaß macht. Es ist einfach so, dass man Dinge sehr gut macht woran man Spaß hat. Jeder von uns hat irgendein Hobby oder eine Sache wofür man sich besonders interessiert. Wenn man sich mal die Zeit nimmt und darüber nachdenkt , wird man feststellen das wir durch unser Interesse unglaubliches Wissen angeignet hat. Das beste daran ist, dass es noch nicht mal schwer gewesen ist. Jetzt ist es eigentlich ganz einfach, man muss nur sein Hobby zum Beruf machen. 😊
    Wenn das mal so einfach wäre. Aber mal darüber nachdenken kann sehr aufschlussreich sein. Übrigens kann ich noch ein Buch zu dem Thema empfehlen: The Big Five of Live

    Viele Grüße Klaus-Dieter

    1. Hallo,
      schön mal ein neues Gesicht in den Kommentaren und mit sehr waren Worten. Das stimmt wohl in all meinen Hobbys bin ich „Experte“, zumindest wenn ich es jetzt mal mit Freunden vergleiche.

      Das ganz einfach fehlt mir noch etwas 😉 aber ich will wohl wahrscheinlich grade wieder ein zu großen Sprung machen. Mehr zu dem Sprung folgt bald.

      Von dem Buch habe ich schonmal gehört, aber noch nie gelesen. Wird gleich mal bestell bzw. auf den Kindle geladen.

      Gruß,
      Maxi

Kommentar verfassen