Lebensbereiche

Seine Lebensbereiche in Balance bringen

Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, ob ihr aktuell eigentlich in einem Lebensbereich zu viel an Zeit und Mühe investiert und andere vielleicht ganz vernachlässigt ? Bei mir war es vor einiger Zeit so und ich habe dafür ein recht praktisches Prinzip integriert.

Was sind eigentlich meine Lebensbereiche?

Um sich klar machen zu können, wo die Mühe und Zeit hin fließt muss einem erstmal klar werden, welche Lebensbereiche gibt es eigentlich in meinem Leben. Bei mir sind z.B. die Lebensbereiche sehr einfach strukturiert in Arbeit, Vermögen, Beziehungen, Freizeit, Persönlichkeit und Gesundheit. Womit ich eigentlich alles in meinem Leben so abdecken kann.

Bei dir können es aber auch ganz andere Bereiche sein, vielleicht detaillierter oder auch noch einfacher, wie privat und Arbeit. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Wo sind meine Schwerpunkte aktuell ?

Nachdem man sich über seine Lebensbereiche klar ist, sollte man sich klar machen, wo seine Schwerpunkte aktuell sind. Ist es die Arbeit, die Familie,… . Das kann man einfach frei Schnauze z.B. mit einer Skala von 1 bis 10 bewerten, priorisieren oder auch irgendeinen Test dazu machen. Man sollte nur halt wissen, wo man grade steht.

Ich habe z.B. ein Test gemacht online und dort gab so ein Ergebnis raus:

Lebensbereiche

Grob passt das Ergebnis auch ganz gut zu meinem persönlichen Empfinden meiner Schwerpunkt. Dabei geht es auch nicht um eine Bewertung, sondern einfach um seinen Weg.

Seinen Rahmen definieren

Das wichtigste bei seinen Lebensbereichen ist ja seine Balance untereinander zu finden. Nur ein Schwerpunkt in einem Bereich wird auf Dauer meist nie wirklich gut gehen. Man braucht all seine Lebensbereiche oft, aber halt nur in verschiedenen Ausprägungen.

Daher sollte man sich auch konkrete Rahmenpläne machen, wie man mit den Lebensbereichen umgeht. Bei mir sind es z.B. Min oder Max Zeiten, welche ich für jeden Lebensbereich definiert habe pro Woche. So habe ich immer eine grobe Richtlinie, ob ich jetzt einen Lebensbereich vielleicht nochmal aktivieren sollte am Sonntag oder einen auch mal am Freitag komplett einstelle für die Woche.

Bereich Stunden (Min/Max)
Arbeit 60 Std.
Freizeit 3 Std.
Vermögen 1. Std. – 7 Std.
Beziehung 3. Std.
Gesundheit 5. Std.
Persönlichkeit 3. Std.

Die Rahmen prüfen

Irgendwie muss man jetzt irgendwie messen um einen Vergleich zu haben mit seinem Rahmen. Dabei ist wohl jedem selbst überlassen, ob er einfach Schätzt oder sehr konkrete Zahlen nimmt. Mein empfinden wäre jetzt alles haargenau zu messen etwas übertrieben. Daher ist für mich in dem meisten Fällen ein Körpergefühl ausreichend. Aber wenn ich merke etwas läuft aus dem Ruder, dann wird auch mal genauer gemessen z.B. mit einer Time Tracking App.

Seine Balance finden

Mir hat dieses einfache, aber doch recht praktische Prinzip viel geholfen. Eine gesunde Ordnung in mein Leben zu bringen, weil ich oft ein Typ war, welcher ein Thema sich grade zu rein steigert und alles andere vergisst. Das klappt einige Zeit, aber irgendwann bricht es dann zusammen. Von daher kann so ein kleiner Plan echt viel Wert sein und kostet wirklich nur sehr wenig Aufwand.

Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr schon die Balance im Leben oder solltet ihr vielleicht auch einen gewissen Rahmen für euch entwickeln?

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

2 Gedanken zu „Seine Lebensbereiche in Balance bringen

  1. Auf der Arbeit stehen bei mir manchmal eine Menge Überstunden an, sodass andere Dinge in meinem Leben aus der Balance geraten. Ich versuche das durch ruhigere Phasen wieder auszugleichen. Aber ganz einfach ist es nicht, sich da „Grenzen“ zu setzen. So lange meine Beziehung nicht drunter leidet, ich meine Familie noch regelmäßig sehe und es mir körperlich gut geht, bin ich bei meiner restlichen Zeitaufteilung flexibel.

    1. Die Ex-Studentin endlich mit eigenem Blog sehr schön 😉

      Du machst das ganze ja unterbewusst schon sehr mit der Verteilung. Und einen Ausgleich schaffst du ja auch. Von daher ist es doch super. Ist ja, wie bei Gleitzeit auf lange Zeit sollte das Mittel irgendwie passen nach seinen Prioritäten.

      Ich merke halt, wenn ich keinen Sport mache, dann kriege ich echt schlechte Laune. Daher achte ich schon immer auf etwas Bewegung jede Woche.

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