Wenn der Kopf den Körper ausbremst

Die Steigung endet und endlich geht es bergab. Die Schritte werden schneller, der Atem bleibt gleich und das Tempo erhöht sich immer weiter. Im Rhythmus wird die bergab Tour in kürzester Zeit hinter sich gebracht. Heute war es so, in der Vergangenheit viel zu oft nicht. Den der Kopf blockte, was der Körper noch lange hätte machen können.

Viele haben ja eher das Problem, der Körper leistet weniger, als der Geist schaffen will. Bei mir jedoch ist das eine verdrehte Welt, der Körper kann einiges mehr, als der Geist es will. Viel zu viel Zeit habe ich in der Komfortzone verbracht, so dass es sich eingeprägt hat. Wirklich schnell Laufen, Rad fahren oder schwimmen klappt nur, wenn der Kopf sich abschaltet. Aktuell ist es daher ein Ziel diese Komfortzone auch öfters mal richtig zu verlassen und zu lernen damit umzugehen. Zwar ist die Chance zu scheitern dann auch mal erhöht, jedoch kenne ich dann meine wirkliche Grenze und nicht die Gedachte. Mir geht es dabei weniger um konkrete Zeiten, sondern einfach die Grenzen besser aus zu testen. Sei es mit einer weiten Radtour oder einem schnellen Laufen.

Eine Lernphase die hoffentlich nicht nur im Sport positiv Änderungen bringen wird, sondern auch im normalen Leben.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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