Beim Essen hat sich so einiges geändert

Früher war ich immer der gewartet hat, dass es endlich Essen gab. Am liebsten sollte eine große Menge Fleisch dabei sein. Und wenn es grade keins gab, dann habe ich mir eine Pizza oder Hamburger, in die Mikrowelle/Ofen geschoben. Bei der Arbeit gab es natürlich täglich Essen von der nächsten Dönerbude und Pizzerier. Nicht wirklich vorbildlich, aber es war einfach und hat ja auch irgendwie geschmeckt. Mein Essverhalten wollte ich nie gezielt verändern, aber über die Jahre und den Sport hat sich einiges unterbewusst geändert.

Zuerst entfernten sich nach und nach die Fertiggerichte aus dem Essensplan. Keine Ahnung warum, aber irgendwie schmeckte es gefühlt nach nichts mehr. Und nach dem Essen brauchte ich meist einige Zeit bis das Müdigkeitsgefühl verschwunden war. Aus dem selben Grund, wurden auch die Mittagessen auf der Arbeit gegen Salate und ähnliches getauscht.

Dann kam das Gemüse und das Obst. Grade Gemüse war ein Teil der Mahlzeit den ich mir gerne gespart habe. Plötzlich kam aber das Interesse und der Geschmack am Gemüsen hoch und wurde immer stärker in den Essensplan integriert.

Mit meinem Auszug von Zuhause kam dann irgendwie der Durchbruch. Ich musste selbst das Essen einkaufen und mich selbst versorgen. Ich konnte entweder mich wieder für den einfachen Weg entscheiden und zurückfallen oder es ganz in die Hand nehmen. Ich habe mich für zweiteres entschieden.

Mittlerweile täglich Obst, Gemüse und selbst Gekochtes. Fleisch einmal pro Woche meist, vielleicht auch zweimal. Tiefkühlessen und Fertigprodukte nur noch in Notfällen. Mir geht’s eindeutig besser als früher damit. Mal sehen was die Zukunft bringt, aber zurück will ich nicht mehr.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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