Was ich nächste Saison nicht wiederholen will

Training ist ja nicht immer gleich Training. Qualität und Quantität sind dann doch ein Unterschied und ich glaube Rückblickend auf 2014 kann ich grade an der Qualität noch deutlich schrauben. Dieser Beitrag soll mich dann im nächsten Jahr etwas daran erinnern, was ich nicht tun soll.

1. Keine Abwechslung

Eindeutig einer meiner größten Probleme, beim Rad fahren geht klappten verschiedene Einheiten noch ganz gut. Aber grade beim Laufen verfalle ich immer leicht in einen leichten Dauerlauf nichtmal wirklich GA1, wenn die Leistungsdiagnostik Werte noch halbwegs passen. Beim Schwimmen das selbe, fast immer stupides Bahnen schwimmen gemacht.

2. Kein technikorientiertes Training

Ergibt sich leicht aus ersterem. Die wichtigen Technikübungen beim Schwimmen fast bei null und auch beim Laufen kann der Schritt deutlich dynamischer sein. Auch auf dem Rad könnte der Tritt bestimmt um einiges besser drehen.

3. Unklare Ziele

Natürlich wusste ich grob was ich vor habe, aber wirklich festgelegt war ich nicht. Allzu oft fehlte so der Fokus, wodurch wohl Punkt eins leicht entstanden ist. Eine gesunde Mischung aus Zielen, Wettkämpfen und Freiheit muss sich finden lassen. Grade kurz vor den Wettkampf den Fokus verlieren ist nicht so prickelnd.

4. Dinge selten und dann zu extrem

Ab und zu habe ich dann doch die Abwechslung versucht, aber das artet dann gleich in 45 Minuten dauernde maxxF Einheiten aus oder extrem schnellen Einheiten. Dadurch wurde natürlich auch gleich der Spaß an solchen Einheiten direkt unterdrückt. Eine bessere Verteilung von der Intensität und Umfang muss sich finden lassen.

5. Ausreden und Gedanken machen

Dieses Jahr war ich glaube recht wenig draußen, wenn es regnete oder schneite. Irgendwie fielen die Ausreden zu leicht, wo dann auch wieder Punkt drei zuschlägt. Ohne Plan fällt das ganze besonders leicht. Den wenn man erstmal anfängt zu überlegen, findet man meistens immer eine Ausrede. Nur in den 30 Minuten Gedanken machen und später drüber Ärgern es nicht gemacht zu haben, hätte man auch gut ein Training einfach kurz einschieben können, besser wenig als gar nichts.

Aber es hat ja auch sein gutes

Das Training hat auf jeden Fall eine menge Spaß gemacht und über Verletzungen kann ich auch  nicht klagen. Grade Trainingseinheiten mit anderen zusammen waren immer eine Herausforderung und nebenher eine Menge Spaß. So mancher Trail im Wald ist mir immer noch ein Rätsel, wie ein Mitstreiter dort heruntergekommen ist auf dem Rad.

Fazit

Wenn ich es den jetzt schaffe, die oberen Punkte umzukehren und mit den guten Sachen des Jahres zu kombinieren. Dann kann die nächste Saison sehr gerne kommen und die Wettkampfzeiten werden dann schon auf die ein oder andere Weise gut sein.

 

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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