10 Minuten schneller auf 10 Kilometern

2012 stand ich im strömenden Regen am Start in Frankfurt und lief dort meinen ersten Laufwettkampf über 10 km mit einer Zeit von 58:40 und seit dem auf der Distanz nie wieder. Bis zum 11. Mai.

Das selbe flaue Gefühl im Magen, wie vor zwei Jahren, ging es zum Start ins Stadion bei leichten Sturmböen. Dort war ich scheinbar nicht der einzige der eine Rechnung mit der 10 km Distanz offene hatte. Nach den üblichen Prozedere ging es dann zum Startpunkt selbst und ein paar Minuten verspätet erklang der Startschuss.

In dem Moment merkte ich dann auch das ich doch vielleicht etwas zu weit hinten stand. Den schon im Stadion habe ich erstmal am Rand einiges an Leuten überholt. Aus dem Stadion heraus führte die Strecke dann schnell auf schmale feste Kieswege. Dort gestattet sich das überholen nicht mehr ganz so leicht, aber auch der Margen muckte etwas rum. Aber das habe ich soweit ignoriert. Möglichst oft habe ich mich einfach an einen alten Hasen dran gehangen, mit den Gedanken der weiß schon, wie man so etwas macht. So lief es sich ganz gut, ab Kilometer sechs lichtet sich das Feld dann auch etwas. Überholen ging so besser und auch der Margen beruhigte sich immer mehr. Ab Kilometer neun dann noch etwas mehr Tempo und kurz vorm Mageninhalt vorzeigen das Ziel erreicht.

Glücklich und zufrieden ging es dann nach Hause. Die offizielle Seite sagte dann eine Zeit von 48:37. Somit eine Verbesserung von 10 Minuten. Ziemlich in Ordnung , grade da ich doch die letzten drei Wochen des Trainingsplans  von Steffny etwas vernachlässigt habe und lieber der Lust und Laune nachgegeben habe.

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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