Biken im Karwendel

Lange habe ich auf dem Aktivurlaub hingefiebert und am 23. Juli war es endlich so weit und kurz gefasst war es einfach genial. Ziel im Urlaub war der Spaß und sich bewegen und das ist wohl auch gut gelungen.

Erster Tag oder irgendwo im nirgendwo

Beim ersten Tag wussten wir überhaupt nicht, ob wir eine Runde drehen oder nicht. Wir haben uns dann doch durchgerungen und sind ohne jeglichen Plan losgefahren. So verlief die Fahrt dann auch, da wir den Wanderwegen gefolgt sind und die nicht immer allzu Fahrrad freundlich waren. Grade mit meinem Trekkingrad war das ganze nicht allzu leicht. 20 km sind es am Ende geworden und auch ordentlich Höhenmeter dabei, aber wirklich Fahrvergnügen war es nicht unbedingt.

Tag 2 zur Wettersteinalm und Schachenhaus

Der zweite Tag sollte einfach mal ein wenig als Test dastehen, was den so klappt und was nicht. So haben wir uns auf eine Tour gegeben, welche im Endeffekt gut 40 km und dabei 1400 HM haben sollte. Bis zur Wettersteinalm verlief dabei noch alles gut, obwohl bei so mancher Steigung meine Reifen doch gut weg gerutscht sind und der Körper gut am Arbeiten war. Die letzten 400 Höhenmeter waren dann für mich der Horror, weil für so etwas war mein Fahrrad einfach nicht das Richtige. So habe ich gefühlt deutlich mehr Zeit mit dem Schieben, als mit dem Fahren verbracht. Aber am Ende waren wir dann doch oben und verweilten dort kurz. Der Rückweg lief dann deutlich besser, zwar war das erste Stück nicht wirklich einfach, aber es funktioniert. Ab der Wettersteinalm lief es dann wieder gut und man konnte locker wieder ins Hotel fahren.

Tag 3 USA Feeling in den Alpen

Der nächste Tag sollte einfach nur mal locker Rad sein. Erste Tour war daher einmal zum Isarsprung und zurück 40 km mit 350 Höhenmeter und guter Strecke. Anfangs waren noch Zweifel, ob die Strecke wirklich so toll ist, aber ab Scharnitz wurde es dann wirklich wunderschön. Glaube die schönste Strecke, welche ich je gefahren bin mit einem Rad. An den Seiten erhob sich das Karwendelgebirge und zwischendurch floss die Isar mit ihrem türkisen Wasser. Der Weg führte dabei immer an der Isar entlang und wir haben es einfach genossen.

Nachmittags ging es dann nochmal auf eine kleine runde Richtung Wallgau um dort die See zu umfahren. Am Ende waren es dann ca. 30 km, aber viel an der Straße entlang und daher nicht so schön.

Tag 4 Entspannung am Walchsee

Am letzten Tag wollten wir dann einfach nur noch etwas „entspannen“ als umrundeten wir einmal den Walchsee von Krün aus. 44 km mit relativ wenig Höhenprofil und recht viel Asphalt. So haben wir auch nicht gegebenen 3-4 Stunden gebraucht aus den Prospekt für die Runde, sondern nur knapp zwei Stunden. Mit dem Auto sind wir dann nochmal zum See gefahren und haben uns dort hingelegt und sind dort schwimmen gewesen. Bei 34°C war das echt angenehm und so lief der Urlaub dann langsam aus.

Am nächsten Tag ging es dann leider für mich nach Hause.

Fazit

Der Urlaub war einfach super, schöne Gegend und gute Strecken. Eine wirklich ruhige Stunde gab es eigentlich nie, sondern eigentlich immer etwas unternommen. Die 4 Tage also voll und ganz genutzt würde ich mal sagen. Kann das Karwendelgebirge als Urlaubsort sehr empfehlen.

Die Karwendelrunde haben wir leider ausgelassen, weil wir nicht wussten, ob das mit meinen Rad so klappt. Aber das hätte es wohl, wie so einige Youtube Videos zeigen. Daher sind noch so ein paar Rechnungen offen in der Gegend und die werden auch noch begleichen, aber mal sehen wann.

 

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

Kommentar verfassen