Sportlicher Jahrsrückblick auf 2012

2012 sollte nicht wieder ein Jahr sein, wo ich nur ab und zu mal laufe, sondern ich wollte endlich ein richtiger Läufer werden. Genau deswegen habe ich vor exakt einem Jahr die Laufschuhe geschnürt. Eine drei Kilometer Runde bei einer Pace von 8:04. Der Halbmarathon im Herbst beim Stadtlauf sollte dann das Highlight das Jahres bilden und worauf ich hintrainiere.

Woche für Woche habe ich meine Runde gedreht immer etwas länger und schneller. Im Juni sollte dann mein erster richtiger Laufwettkampf anstehen. 10 Kilometer durch die Innenstadt von Frankfurt. Alleine war ich dort nicht, weil auch meine Schwester ihren ersten Wettkampf über 5 km mit einigen Kollegen gelaufen ist. Im Ziel stand dann eine Zeit von 58:40 auf der Uhr, worüber ich mich sehr gefreut habe. Den ganzen Lauf hat es zwar geschüttet, wie aus Eimern, aber trotzdem hatte der Lauf Spaß gemacht.

Danach ging es dann wieder mit dem alten Schema etwas länger und schneller weiter. In der Zeit habe ich dann einige Leute über Tumblr kennengelernt. Herraustechend dabei war der Triathlondog oder besser  „Der verrückte Triathlonfreak & Lauffreak aus Österreich“. Durch ihn bin ich dann auch auf den Twitterlauftreff aufmerksam geworden und  sehr viele Lauf- und Sportbegeisterte kennengelernt.

All diese Leute haben mich beim Laufen sehr motiviert, wodurch auch das Halbmarathon Training ein großer Spaß war. Der Freund meiner Schwester hat mich in der Zeit auch wieder fürs Rad fahren begeistert, wodurch ich nach kurzer Zeit endlich mal wieder ein Fahrrad hatte. Deshalb gab es in der Halbmarathon Vorbereitung fast tägliche eine Sporteinheit. Der erste Halbmarathon endet dann bei 2:01:54, obwohl ich so eine Zeit am Anfang des Trainings nicht ansatzweise für möglich gehalten habe.

Die letzte Zeit des Jahres wurde dann wieder nach Lust und Laune trainiert. Im Dezember wurde sich dann wieder mehr auf lange Läufe konzentriert, da im Januar Rodgau ansteht und ich dort möglichst lange durchhalten will.

Zusammenfassend ist 2012 ein gutes sportliches Jahr gewesen. Der Sport einfach den Ausgleich gegeben für den sonst so bewegungslosen und oft genug stressigen Bürojob. Dabei habe ich so richtig Spaß am Sport gefunden und geniesse fast jede Einheit, wobei mir die langen Einheiten am meisten Spaß machen. Vor einem Jahr hätte ich wohl nicht gedacht einfach mal aus Spaß einen 90 Minuten Lauf  aus Spaß zu machen bei 6:30.

Auf geht’s ins Jahr 2013, wo ich dann mal richtig loslege.

 

mafis

Arbeitet jeden Tag daran ein bisschen Besser als am Tag davor zu sein. Interessiert sich für Persönlichkeitsentwicklung, Ausdauersport, Finanzen und Reisen.

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